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Landtagswahlkampf

Kleinstparteien in Pforzheim und dem Enzkreis haben wegen Corona schwer zu kämpfen

Volt, ÖDP, Piraten: Die kleinen Parteien in Pforzheim und dem Enzkreis haben es im Wahlkampf ohnehin schon schwer, für Unterstützung zu werben – jetzt verursacht Corona zusätzliche Probleme. Viele haben schon aufgegeben.

Infostände sind knapp: Nur einmal hat die Partei Volt einen Infostand zum Unterschriftensammeln in der Pforzheimer City angeboten. Einen zweiten sagte man aus Pandemie-Gründen ab. Foto: Martin Wiedermann/Volt

Markus Wiedermann hat geschafft, was vielen seiner Konkurrenten anderer Kleinstparteien in diesem Corona-Wahlkampf verwehrt ist. Der Physiotherapeut aus Pforzheim steht auf dem Wahlzettel für die Landtagswahl, und das sogar gleich doppelt.

Denn sowohl im Wahlkreis 41 (Pforzheim sowie vier Enzkreisgemeiden) also auch im Wahlkreis 44 (restlicher Enzkreis) tritt er für die sehr junge Partei Volt an. „Als der Lockdown kam, hatten wir schon gedacht, das wird nichts mehr“, berichtet Wiedermann.

Viele Parteien sucht man denn auch auf den Wahlzetteln der Landtagswahl vergebens. Die Tierschutzpartei oder offiziell „Partei Mensch, Umwelt, Tierschutz“ etwa, die 2016 noch 1,6 Prozent der Stimmen in Pforzheim holte, verzichtete gänzlich aufs Sammeln, gemäß eines Beschlusses auf dem Landesparteitag in Pforzheim im Dezember.

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