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Großeinsatz der Feuerwehr

Nach Dachstuhlbrand in Pforzheim: Zwei Wohnungen sind unbewohnbar

Die Feuerwehr hat den Brand am Donnerstagabend in Pforzheim selbst entdeckt – aus 1.200 Metern Entfernung.

Zwei Feuerwehrleute im ausgebrannten und abgedeckten Dachstuhl.
Zwei Feuerwehrleute im ausgebrannten und abgedeckten Dachstuhl. Foto: Feuerwehr Pforzheim

Da war kein Notruf nötig: Die Rauchentwicklung bei einem Dachstuhlbrand am Donnerstagabend in Pforzheim war so heftig, dass die Feuerwehr ihn selbst entdeckte – aus 1.200 Metern Entfernung.

Ein Disponent der Integrierten Leitstelle hatte offenbar eine direkte Sichtverbindung in Richtung Wallberg. Er identifizierte als Ursache der Rauchentwicklung den Dachstuhlbrand. Vor Ort in der Paracelsusstraße bestätigte sich diese Vermutung. Das teilte die Feuerwehr am Freitag mit.

Feuerwehr Pforzheim muss Dach großflächig abdecken

Der Einsatz begann kurz vor 19 Uhr und beschäftigte die Feuerwehrleute bis weit nach Mitternacht. Die Feuerwehr Pforzheim brachte den Brand zwar zügig unter Kontrolle. Damit verhinderte sie die Ausbreitung des Brandes auf die angrenzenden Abschnitte des mehrstöckigen Gebäudes.

Doch um alle Glutnester zu erreichen, musste das Dach großflächig abgedeckt und der Brandschutt aus dem Gebäude entfernt werden. Der Einsatz dauerte bis 1.20 Uhr. In der Nacht und am nächsten Morgen kontrollierten die Feuerwehrleute bei zwei Nachschauen.

Zwei Wohnungen sind nun vorläufig nicht bewohnbar. Personen wurden nicht verletzt. Die Bewohner hatten das Haus rechtzeitig verlassen.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr mit den Abteilungen Brötzingen-Weststadt, Dillweißenstein, Büchenbronn, Huchenfeld und Hohenwart mit insgesamt 71 Einsatzkräften und 26 Fahrzeugen.

Parallel wurden weitere Einsätze im Stadtgebiet von Einheiten der Abteilungen Haidach, Eutingen sowie dienstfreien Kräften der Berufsfeuerwehr abgearbeitet.

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