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„Schizophrene Situation“

Neue Corona-Verordnung bringt Kultur in Pforzheim in die Bredouille

Die neue Corona-Verordnung bringt die Kultur in Pforzheim in die Bredouille. Das Stadtthater muss die Sitzplätze bei seiner Open-Air-Bühne reduzieren, im Kulturhaus herrscht eine „schizophrene Situation“ und das Kommunale Kino wehrt sich gegen die erneute Benachteiligung der Kultur.

100 Plätze weniger: Statt 400 dürfen seit Montag nur noch 300 Menschen aufs Gelände. Infolge der neuen Verordnung des Landes hat das Stadttheater reagiert und die Sitzplatzkapazitäten seiner Open-Air-Bühne reduziert, um die Maskenpflicht zu umgehen. Foto: Stefan Friedrich

Die Inzidenzwerte sinken, doch die neue Verordnung des Landes verursacht bei den Pforzheimer Kulturschaffenden Bauchschmerzen: statt den erhofften Lockerungen sind die Regelungen nun so abgefasst worden, dass die Kultur einmal mehr das Nachsehen habe. Schlimmer noch: man sei teilweise praktisch schlechter gestellt, als zuvor.

„Unsere Planungen gingen bei einem Sitzplatzabstand von 1,5 Metern zunächst von einer Belegung von 400 Zuschauern aus“, erklärt der Verwaltungsdirektor des Stadttheaters, Uwe Dürigen, auf Anfrage dieser Redaktion.

Die bis zum vergangenen Sonntag gültige Verordnung habe zugleich erlaubt, „dass die Besucher an ihren Sitzplätzen unter freiem Himmel keine Masken tragen mussten“. Insofern sei die seit dem 28. Juni geltende Verordnung, die das quasi revidiert, „für uns alle überraschend“ gekommen, bedauert Dürigen.

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