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Im Lockdown steigt die Nachfrage nach Tieren

Nur Spielzeug gegen Langeweile? Pforzheimer Tierheim fürchtet Rückgabewelle nach Corona

Im Lockdown sind viele Menschen auf der Suche nach Abwechslung und einer Beschäftigung. Nicht wenige kommen dabei auf die Idee, sich ein Haustier anzuschaffen. Was passiert jedoch mit diesen, wenn der Lockdown endet?

Widderkopf-Kaninchen Bonnie (links) wartet mit seiner Gefährtin Mimi auf ein neues Zuhause. Bonnie hat einen „Schiefkopf“, ausgelöst durch Bakterienbefall. Foto: Susanne Roth

„Eigentlich ist bei uns alles wie immer. Außer, dass eben die Gassi-Geher fehlen“, sagt Kristin Hinze. Die Leiterin des Tierheims Pforzheim kann dem Zustand des Lockdowns durchaus positive Seiten abgewinnen. Und: Die Vermittlung läuft nach wie vor gut.

Sehr gut läuft die Vermittlung sogar. Die Nachfrage ist groß nach Begleitern durch die Pandemie. Und manchen Menschen ist es fast schon egal, ob ein Hund neben ihnen wedelt oder eine Katze schnurrt.

Spätestens da werden Kristin Hinze und ihr Team aber hellhörig. „Ich würde mir schon wünschen, dass sich die Leute schon im Vorfeld informieren und Gedanken machen“, sagt sie. Vor allem sollten sie sich Gedanken darüber machen, was passiert, wenn die Zeit des Homeoffice vorbei ist oder die Kurzarbeit ein Ende hat.

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