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Niedrige Sieben-Tage-Inzidenz

Öffnungen im Einzelhandel: Warum der Andrang in Pforzheim besonders groß ist

Nach Monaten im Lockdown haben viele Geschäfte wieder geöffnet. In Pforzheim und dem Enzkreis profitieren Händler von niedrigen Inzidenzen. Gemäß Corona-Stufenplan können Kunden dort seit Montag auch in Textilgeschäften ohne Voranmeldung einkaufen. Doch die neue Freiheit schafft auch Probleme.

Schnäppchen zur Wiedereröffnung: Extrem reduzierte Winterware und Einlassbeschränkungen sorgten am Montag für rekordverdächtige Schlangen vor der Pforzheimer Filiale der Textilkette C&A am Marktplatz. Foto: Daniel Streib

Vor der Schnäppchenjagd steht die Geduldsprobe. In der Märzsonne warten am Montagvormittag mehr als 100 Frauen, Männer und Kinder in einer langen Schlange quer über dem Pforzheimer Marktplatz. „Das wird wohl eine Weile dauern“, sagte eine ältere Dame zu ihrer Begleiterin. Ihr Blick richtet sich auf die verglaste Fassade der Pforzheimer C&A-Filiale an der Nordseite des Marktplatzes. Da wollen sie alle rein.

Es ist Tag eins der neuen Lockerungen, die unter anderem in Pforzheim besonders locker ausfallen. Die Stadt profitiert vom Corona-Stufenplan, der bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 deutliche Vorteile für Einzelhandel und Kunden ermöglicht. So können auch Bekleidungsketten regulär für Laufkundschaft öffnen. In den benachbarten Landkreisen Calw und Karlsruhe ist das noch nicht der Fall.

Allerdings gilt auch unter der 50er-Inzidenz eine strenge Begrenzung der Personen, die sich in einem Geschäft gleichzeitig aufhalten. Bevor man rein darf, muss erst wieder jemand raus.

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