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Sonderkontingent für Bürger

Pforzheim erhält zusätzliche 10.000 Impfdosen vom Land

Pforzheim erhält zusätzliche 10.000 Impfdosen des Vakzins Astrazeneca vom Land. Laut Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) soll das Sonderkontingent ausschließlich genutzt werden, um gezielt Bürger der Stadt zu impfen.

Zusätzlicher Impfstoff: In Pforzheim soll ein Sonderkontingent mit 10.000 Impfdosen Astrazeneca an Bürger der Stadt verimpft werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Die Stadt Pforzheim erhält vom Land Baden-Württemberg zusätzliche 10.000 Dosen des Vakzins Astrazeneca, um damit gezielt die eigene Bevölkerung besser impfen zu können.

Wie die Stadt mitteilte, kündigte dies der Staatssekretär im Landessozialministerium, Uwe Lahl, am Dienstag in einer eigens dafür angesetzten Digitalkonferenz mit den Stadt- und Landkreisen, in denen die Impfquoten in der eigenen Bevölkerung vergleichsweise niedrig ausfallen, an. Ziel des Landes sei es, durch diese zusätzlichen Dosen die teils großen Unterschiede in den Impfquoten der Kreise spürbar zu verringern.

Bei Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) stößt der Vorstoß auf große Zustimmung: „Ich finde es sehr gut, richtig und wichtig, dass vom Sozialministerium nun ein solcher Vorstoß gemacht wird.“ Genau darum habe er in den vergangenen Tagen immer wieder gebeten. „Nun freue ich mich und bin dankbar, dass unsere Bemühungen erfolgreich gewesen sind und unsere besondere Lage vom Land erkannt wird“, so der Rathauschef weiter.

Im Pforzheimer Impfzentrum werden viele Nicht-Pforzheimer geimpft

Pforzheim hat in seinem Kreisimpfzentrum einen besonders hohen Anteil an Impfungen von Menschen, die aus der Region oder von noch weiter weg kommen. Der Anteil der Pforzheimerinnen und Pforzheimer allerdings ist mit gut einem Drittel auch im Vergleich zu anderen Kreisimpfzentren relativ gering.

Die Gründe dafür liegen laut der Stadt zum Teil in der zentralen Lage Pforzheims zwischen Karlsruhe und Stuttgart, der guten Erreichbarkeit über die Autobahn 8, der geographischen Einbettung im Enzkreis, aber auch in der Sozial- und Altersstruktur der Stadt begründet.

Zusätzliche Impfdosen sollen gezielt an die Pforzheimer Bürger gehen

„Wir werden dieses Sonderkontingent ausschließlich dafür nutzen, um gezielt Bürgerinnen und Bürger aus Pforzheim zu impfen“, kündigt der Rathauschef nun an. Geplant seien ein Mix aus Sonderaktionen in den Stadtteilen und eine über freie Träger vermittelte Vergabe von Sonderkontingenten für Impfungen vor Ort im Kreisimpfzentrum Das sei die beste Möglichkeit, um die Impfquote in der eigenen Bevölkerung zu steigern.

Bereits in der Vergangenheit habe man sehr gute Erfahrungen mit den Impfaktionen in den Sozialräumen und Stadtteilen gemacht. „Hier ist es uns sehr gut gelungen, auch Menschen zu impfen, die aus unterschiedlichen Gründen den Gang ins Kreisimpfzentrum von sich aus nicht machen.“

Pforzheim habe als eine der ersten Städte in Baden-Württemberg mobile Impfungen in den Sozialräumen angeboten, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter. „Aus den guten Erfahrungen der bisherigen Aktionen in den Familienzentren und in den Ortsteilen können wir nun auf Baukastenplanungen zurückgreifen“, so Peter Boch weiter. Allerdings müsse man nun die ganz konkreten Liefertermine abwarten. „Die personellen und konzeptionellen Vorbereitungen laufen bereits.“ Man werde noch in dieser Woche mit der Terminvergabe und kurz danach auch mit der ersten Impfaktion beginnen, so die Stadt

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