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Verkaufsoffener Sonntag

Pforzheim präsentiert neues Konzept für das „Wirtschaftswunder“

Nach der Corona-Pause kommt das Pforzheimer Wirtschaftswunder am 24. April wieder zurück – mit einem verkaufsoffenen Sonntag. So sieht das neue Konzept aus.

Nach einer zweijährigen Pause findet das Wirtschaftswunder  am 24. April wieder statt. Veranstalter und Unterstützer freuen sich: Thomas Sänger, Markus Hassa, Mark Kubina, Karsten Jung, Dennis Stober, Annette De Gaetano, Oliver Reitz (von links).
Veranstalter und Unterstützer freuen sich auf das Wirtschaftswunder: Thomas Sänger, Markus Hassa, Mark Kubina, Karsten Jung, Dennis Stober, Annette De Gaetano, Oliver Reitz (von links). Foto: Kübra Deveci

Nach der Corona-Pause startet das Pforzheimer Wirtschaftswunder am 24. April wieder durch. Der Einzelhandel lädt am verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum Shoppen ein. U passend zum Motto beteiligt er sich an verschiedenen Mitmach-Aktionen. Derweil wird das Oldtimer-Treffen begleitet von einem Rahmenprogramm im Stil der 50er- und 60er-Jahre, verteilt in der gesamten Pforzheimer Innenstadt.

Die Pandemie hat man laut Oliver Reitz, Direktor des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP), genutzt, um das Konzept des Wirtschaftswunders weiterzuentwickeln. Im Vergleich zu den bisherigen Auflagen gebe es nun einige Änderungen: Bisher fand das Event zum Saisonabschluss der klassischen Fahrzeuge im Oktober statt – ab sofort zum Saisonauftakt im Frühling. „Wir haben die beiden verkaufsoffenen Sonntage Goldstadtfieber und Wirtschaftswunder kalendarisch schlichtweg getauscht“, so Reitz.

Das musikalische Programm werde man in diesem Jahr wegen des Kriegs in der Ukraine etwas zurückfahren. Auf eine große Standbühne verzichte man, erklärt der WSP-Direktor. Stattdessen beschallen Bands von einer mobilen Lkw-Bühne aus die City mit nostalgischer Rockmusik.

Die Fahrzeug-Klassiker werde man am Waisenhausplatz empfangen. In Erinnerung an die gebürtige Pforzheimerin Bertha Benz, die die erste Autofernfahrt der Geschichte meisterte, fotografiere man die Oldtimer auf dem „ersten Parkplatz der Welt“. Dieser soll bis dahin ganz neu neben dem Bertha-Benz-Denkmal entstehen. Bisher sind 120 Fahrzeuge angemeldet.

Weitere Highlights: ein Bobby-Car-Rennen am Schlossberg und nostalgische Filmsequenzen im Retro-Kino. Essen und Trinken gibt es unter anderem ab 11 Uhr auf dem Picknick-Areal entlang des Enzufers am Waisenhausplatz. Im Vorfeld könne man Picknick-Boxen für jeweils zwei Personen bestellen und sie dann auf dem Areal genießen. „Es ist ein Pilotenprojekt. Wir hoffen, dass es funktioniert“, sagt Mark Kubina. Er ist Geschäftsführer des Restaurants Opera und bereitet die Boxen vor.

Pforzheimer Handel freut sich auf das Wirtschaftswunder

„Ein verkaufsoffener Tag ist zwar nur ein Tag mehr, aber er ist sehr wichtig“, sagt Thomas Sänger, Leiter der Schlössle-Galerie. Auch Karsten Jung, Geschäftsinhaber des gleichnamigen Modehauses in der Fußgängerzone, freut sich auf das Wirtschaftswunder: „Der Handel ist leider ausgebremst. Und nach zwei Jahren der Abstinenz freut es uns, ohne gezogene Handbremse zu funktionieren.“ Man hoffe nur noch auf gutes Wetter.

Auch der Pforzheimer Kurier beteiligt sich am verkaufsoffenen Sonntag. Unter anderem wird BNN-Maskottchen „BeNNi“ zu Gast sein. Mit diesem Tag beginnt eine große Mal-Aktion des Pforzheimer Kurier. Thema ist „BeNNi und ich“, erklärt Geschäftsstellenleiterin Ivonne Kuhnke. Malvorlagen gibt es in der Geschäftsstelle mitten in der Fußgängerzone. Als Gewinne locken unter anderem Eintrittskarten für den Europapark oder den Gasometer in Pforzheim.

Die Bilder werden am Kindertag im Enzauenpark ausgestellt. Dort wählen die Besucher das schönste Bild des Kindertages. Auch unter den Wählern gibt es eine Verlosung.

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