Skip to main content

Nach tödlichem Unfall

Pforzheim: So läuft die Spendenaktion für die Familie des verunglückten Jungen

Nach dem tödlichen Unfall eines siebenjährigen Jungen in Pforzheim läuft jetzt eine Spendenkampagne. Die Resonanz ist überwältigend.

Ein Teddy wird auf der Messe „Teddybär total“ am Stand von Anbietern aus der Ukraine mit einem Herz in den Farben des Landes ausgestattet. Seit 1995 treffen sich internationale Sammler, Liebhaber, Künstler, Hersteller, Händler, Zulieferer und Fans. Wegen Corona war die Messe in der Halle Münsterland zuletzt ausgefallen. +++ dpa-Bildfunk +++
Mit einer Spendenaktion soll die Familie des bei dem Unfall getöteten Siebenjährigen aus der Ukraine unterstützt werden (Symbolfoto). Foto: Friso Gentsch picture alliance/dpa

Am Mittwoch vergangener Woche ist ein siebenjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall in Pforzheim ums Leben gekommen. Er war wie berichtet auf seinem Skateboard liegend den Weg von einem Spielplatz hinuntergefahren und auf die Straße geraten, wo ihn ein Transporter überrollte.

Für die Familie des Jungen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen war und in Pforzheim unterkam, werden jetzt Spenden gesammelt. Das Geld soll der Familie eine „unbürokratische Bestattung und Trauerfeier“ ermöglichen, wie es in dem Spendenaufruf auf der Plattform gofundme.de heißt. Der Titel ist: „Tragisch verunglückt! Hilfe für Kirils Familie“.

Man wolle der Familie helfen, „ihrem geliebten und viel zu früh verstorbenen Sohn ein liebevolles Andenken zu bewahren“. Initiiert hatte die Kampagne die Ersthelferin vor Ort. Unterstützt wird sie vom 1. CfR Pforzheim, der das Spendenkonto eingerichtet hat.

Das offizielle Spendenziel von 11.000 Euro war bereits innerhalb des ersten Tages übertroffen. Am Montagmittag bewegte sich der Betrag auf 15.000 Euro zu.

nach oben Zurück zum Seitenanfang