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Kostenlose Abgabe

Pforzheimer können Wasser vom Wartbergbad für ihre Gärten nutzen

Nach dem Ende der Saison können Bürgerinnen und Bürger das Wasser aus dem Pforzheimer Wartberg-Freibad erstmals zur Bewässerung privater Gärten nutzen. Wie das funktioniert.

Wasser Wartberg
Das Wasser wird aus den Becken in einen Tank gepumpt. Dabei unterstützt die Feuerwehr. Foto: Igor Myroshnichenko

Nach dem Ende der Freibad-Saison stellte sich die Frage: Wohin mit dem Wasser aus dem Wartberg-Freibad? Das erste Mal wird das Beckenwasser im Stadtgebiet nutzbar gemacht und kostenlos an Bürgerinnen und Bürger abgegeben. Seit Mittwoch vergangener Woche können Interessierte sich aus dem Tank, der auf dem Parkplatz des Wartbergbades steht, Wasser entnehmen.

Der Tank hat ein Fassungsvermögen von 1.000 Litern. Jeder darf das Wasser für die private Bewässerung in haushaltsüblichen Mengen abholen.

Qualität des Wassers aus dem Wartbergbad geprüft

Um das Chlor müsse man sich keine Sorgen machen, versichert Lutz Schwaigert, Projektleiter Bäderentwicklung der Stadt. „Das Chlor im Wasser baut sich nach drei Tagen vollständig ab, wenn nicht nachgechlort wird“, erläutert er. Die Wasserwerte seien vorab geprüft worden, weshalb das Wasser unbedenklich verwendet werden könne.

Schwaigert ermutigt, das Angebot anzunehmen. „Der Regen ist aktuell bei weitem noch nicht ausreichend, um die tiefer wurzelnden Pflanzen zu versorgen. Für Gras reicht es, für Bäume, insbesondere frisch gesetzte, reicht es noch nicht“, erklärt er.

Wegen der langanhaltenden Trockenheit in den Sommermonaten entschieden sich die Verantwortlichen zum Abgeben des Beckenwassers an Einwohner. Normalerweise wird das Badewasser im Bereich des Freibads zur Bewässerung genutzt. Bisher wurde das Beckenwasser von den Technischen Diensten der Stadt für die Bewässerung von öffentlichem Grün genutzt.

Insgesamt stehen etwa 3,6 Millionen Liter Wasser aus den beiden Becken zur Verfügung. Solange Beckenwasser zur Verfügung stehe und Nachfrage vorhanden sei, wird der Tank weiterhin aufgefüllt werden, so Schwaigert. Das Wasser wird von den Technischen Diensten in den Tank gepumpt. Im Bedarfsfall könne die Feuerwehr mit entsprechender Pumpenleistung aushelfen, erwähnt Schwaigert.

„Die Technischen Dienste werden die ganze Situation beobachten und spontan reagieren“, sagt der Projektleiter. „Spätestens beim ersten Frost muss er abgebaut werden.“

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