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Prügeleien im Privaten werden mehr

Pforzheimer Polizeipräsidium richtet Koordinierungsstelle für Fälle häuslicher Gewalt ein

Kriminalität scheint sich aufs Land zu verziehen oder bleibt als häusliche Gewalt im Privaten versteckt. Dies sind zwei Phänomene aus der jüngsten Statistik des Pforzheimer Polizeipräsidiums.

Tatort Wohnung: Häusliche Gewalt nimmt immer mehr zu, bleibt durch die Ausgangssperren wegen Corona aber noch mehr im Privaten als ohnehin schon. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Corona verändert die Welt – auch die kriminelle. Dies ist der jüngsten Statistik des Pforzheimer Polizeipräsidiums zu entnehmen. Dort steht zu lesen, dass zwar insgesamt 1.519 Straftaten mehr in den Akten stehen, die Stadt Pforzheim daran aber im Gegensatz zu Calw so gut wie keinen Anteil hat.

Das Stadt-Land-Gefälle bei den schwerwiegenden Gesetzesverstößen ist nicht die einzige Auffälligkeit in dem Werk. Auch bei der vielfach beschworenen Zunahme häuslicher Gewalt bietet die Statistik Stoff zum Nachdenken. Denn zumindest auf der Ebene der Zahlen lasse sich der Pandemie hier nicht so viel wie erwartet anhängen, ist den Worten von Polizeisprecher Michael Wenz zu entnehmen.

Opfer melden sich nicht selbst

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