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Immobilien-Entwicklung

Großprojekt Sinn-Leffers in Pforzheim soll noch dieses Jahr abgerissen werden – Zweifel am Zeitplan

Nach der Absage des AOK-Neubaus in Pforzheim geraten auch andere Innenstadt-Projekte in den Fokus. Das Neubauprojekt Sinn-Leffers in der City sei aber keineswegs gefährdet, betont der Investor.

Das Sinn-Leffers-Gebäude an der Ecke Zerrennerstraße/Leopoldstraße in der Pforzheimer Innenstadt steht seit Jahren größtenteils leer. Foto: Daniel Streib

Das Vordach ist nicht mehr ganz dicht, aus einer Lampenfassung plätschert Wasser auf den Gehsteig. Auch sonst macht das Sinn-Leffers-Gebäude mitten in der City einen trostlosen Eindruck. Der leblose Kubus aus Glas und Beton steht endgültig leer.

Zuletzt zog Ende 2020 der Edeka-Markt Pischzan aus, der letzte Supermarkt im City-Quartier. Seither heißt es Warten auf das neue Kapital für den zentral gelegenen Standort, der Ende der 1970er-Jahre zunächst als Oberpaur-Niederlassung modernes Flair in die Leopoldstraße brachte.

Seit der Schließung von Sinn-Leffers im Jahr 2009 ist der Wurm drin im einstigen architektonischen Filetstück. Doch seit 2017 gibt es neue Hoffnung: Der deutsche Investor Johannes Kalker mit Geschäftsadresse in London und Wohnsitz im Spreewald verspricht Großes für den Standort. Büroflächen, Wohnraum, Geschäfte und erneut ein Lebensmittelmarkt sollten idealerweise schon zum Weihnachtsgeschäft 2021 bereitstehen, stellte der Unternehmer damals in Aussicht. Doch dann passierte erst einmal – nichts.

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