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Regisseurin über die Varieté-Show

Planungen für „Winterträume“ in Pforzheim: „Wichtig, dass sich die Leute sicher fühlen“

Regisseurin Katinka Rabenseifner plant derzeit den Ablauf des Varietétheaters „Winterträume“. Dabei läuft diesmal einiges anders als gewohnt.

Eine runde Sache: Aime Morales am Cyr Wheel will mit seiner Nummer die Zuschauer der Winterträume 2021/2022 verzaubern. Foto: Kailai Chen/Kulturhaus Osterfeld

Vor knapp zwei Wochen startete der Vorverkauf für das Varietétheater „Winterträume“ im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld. Regisseurin Katinka Rabenseifner gestaltet das Programm.

Sie berichtet, was diesmal anders ist bei den Vorbereitungen - und was die größte Herausforderung bei den Planungen ist.

Wie läuft der Vorverkauf für die „Winterträume“?
Rabenseifner

Er ist ganz gut angelaufen. Es gibt aber für alle Veranstaltungen noch viele Tickets, sogar für die Premiere am 18. Dezember und für Silvester.

Spüren Sie also eine Zurückhaltung beim Publikum wegen Corona und der langen Veranstaltungspause?
Rabenseifner

Das Interessante ist: Die „Winterträume“ sind besser angelaufen als Veranstaltungen, die jetzt stattfinden. Es war spürbar: Wenn Karten verkauft wurden, waren es mehr für die „Winterträume“ als für das laufende Programm. Das ist auch schön, weil man merkt, dass sich die Leute trauen, zumindest bei den „Winterträumen“ langfristig zu planen, obwohl wir in dieser planlosen Zeit stecken.

Äußern Zuschauer Bedenken, weil sie wieder wie zu früheren Zeiten dicht beieinander sitzen müssen?
Rabenseifner

Die Erfahrung aus den bisherigen Veranstaltungen hat uns gezeigt: Wenn die Zuschauer bei Veranstaltungen mit freier Platzwahl die Möglichkeit haben, Abstand zu halten, nutzen sie diese auch. Aber bei Vorstellungen mit festen Sitzplätzen sitzen sie auch nebeneinander, das können sie ja auch aufgrund der Maskenpflicht. Bisher war das kein Problem.

Wie weit sind Sie in der Planung?
Rabenseifner

Im Moment bin ich beim ersten Ablauf. Welche Nummer kommt an welcher Stelle im Programm? Wir spielen im Moment alles ohne Pause. Mit unserem technischen Leiter Alexander Lauinger bin ich am Überlegen, ob wir ein Varieté ohne Pause machen können. Dafür spricht die Sicherheit, denn im schlimmsten Fall stehen 400 Menschen mit ihren Getränken im Foyer. Dabei haben sie keine Maske auf. Andererseits müssen wir bedenken, wie viele Leute während der Show auf die Toilette gehen, wenn wir keine Pause machen. Ein weiterer Punkt ist: Wir hatten nach der Pause immer einen Act im Programm, der einen größeren technischen Aufwand erforderte. Es gibt ein, zwei Acts, wo es auch besser wäre, wenn das Publikum nichts von der Vorbereitung mitbekäme. Es ist also schwierig, den Ablauf zu planen für ein Programm, das erst in zwei Monaten startet. Das Wichtigste ist, dass sich die Menschen sicher fühlen und sicher sind.

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