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Neuanfang in der Trümmerstadt

Vor 75 Jahren gab es in Pforzheim den ersten Wochenmarkt nach dem Luftangriff der Alliierten

Am 23. Februar 1945 bombardierten die Alliierten im Zweiten Weltkrieg die Stadt Pforzheim und legten sie in Schutt und Asche. Wie als Zeichen eines Neuanfangs fand dann vor 75 Jahren auf dem Turmplatz wieder der erste Wochenmarkt statt. Und es herrschte großer Andrang.

Nach dem Umzug vom Marktplatz in der Innenstadt (1926) wurde der Turnplatz (Foto aus den 1930-Jahren) zum bis heute beliebten Standort für den Pforzheimer Wochenmarkt. Foto: Foto: Stadtarchiv

Die Ruinen der ausgebombten und ausgebrannten Häuser stehen erinnernd, mahnend beim Blick hoch zum benachbarten Weiherberg: Erst 15 Monate sind vergangenen, seitdem Pforzheim durch den abendlichen 20-minütigen Luftangriff der Alliierten am 23. Februar 1945 in Schutt und Asche gelegt worden war, mehr als 17.000 Bewohner den Tod fanden.

Doch mittlerweile war dennoch Leben in die Trümmerstadt eingezogen und auf dem Turnplatz fand – vor nunmehr 75 Jahren – wieder ein Wochenmarkt statt. Erst Ende Februar 1946 hatte das Rathaus eine Marktverwaltung eingerichtet, die zunächst dem städtischen Ernährungs-- und Wirtschaftsamt angegliedert wurde.

Markt findet trotz knapper Belieferung statt

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