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Keine wesentlichen Veränderungen

Wahlergebnis im Wahlkreis Pforzheim und Enzkreis steht fest

Bei der Sitzung des Kreiswahlausschusses wurde das Ergebnis der Bundestagswahl im Wahlkreis Pforzheim und Enzkreis ermittelt. Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis gab es nur geringfügige Änderungen.

Ausgezählt: Die Fehlerquote im Wahlkreis 279, Pforzheim und Enzkreis, war dieses Mal sehr gering. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Nach rund 20 Minuten war alles schon wieder vorbei: Ohne Diskussion stellte der Wahlausschuss das Ergebnis der Bundestagswahl im Wahlkreis 279 fest, der Pforzheim und den Enzkreis umfasst. Allerdings nicht einstimmig: Thomas Fink (AfD) stimmte dagegen. „Leider Gottes“ sei es zu „masssiven Zerstörungen und Beschmierungen“ von Wahlplakaten gekommen.

Mehrere Parteien seien betroffen gewesen, aber nicht alle in derselben Weise. „Ich finde das nicht erträglich“, sagte Fink: Dagegen müsse in Zukunft konsequent vorgegangen werden. Schließlich handle es sich nicht um ein Kavaliersdelikt.

Zuvor hatte sich Landrat Bastian Rosenau als Wahlausschussvorsitzender bei allen Wahlhelfern und Hauptamtlichen bedankt. Bei 163.982 abgegebenen und ausgezählten Stimmen in 290 Wahlbezirken musste der Wahlausschuss in acht Wahlbezirken Zuordnungs- und Übertragungsfehler und in acht Fällen eine als ungültig beschlossene Stimmabgabe korrigieren.

„Wenn man so eine geringe Fehlerquote hat, kann man wirklich stolz sein.“ Tatsächlich handelte es sich bei den vom Ausschuss vorgenommenen Korrekturen um Kleinigkeiten, die auf den Wahlausgang keinerlei Einfluss haben. So wurde etwa in einem Mühlacker Urnenwahlbezirk ein Wähler mit Wahlschein übermittelt, obwohl das nicht der Fall war. Umgekehrt wurde in einem Wahlbezirk in Keltern kein Wähler mit Wahlschein gemeldet, obwohl es tatsächlich einen gegeben hatte.

Häufigste Ungültigkeit waren leerer oder durchgestrichener Stimmzettel

Gegenüber dem vorläufigen, auf Basis der Schnellmeldungen erstellten Wahlergebnis ergeben sich nur geringfügige Änderungen. Bei den Erststimmen bekommen Katja Mast (SPD), Rainer Semet (FDP) und Susanne Dufke (Die Basis) eine Stimme mehr, Gunther Krichbaum (CDU) bekommt zwei mehr.

Sabine Zeitler (Freie Wähler) bekommt eine Stimme weniger, Alexander Krenz (Die Partei) zwei Stimmen weniger. Auch bei den Zweitstimmen ergeben sich Veränderungen, allerdings nur im einstelligen Bereich. Die deutlichste Korrektur findet hier bei Die Partei statt, die neun Stimmen weniger erhält.

Laut Schnellmeldung hat es insgesamt rund 1.400 ungültige Erst- und in etwa genauso viele ungültige Zweitstimmen gegeben. Häufigster Grund für die Ungültigkeit war, dass Stimmzettel leer oder ganz durchgestrichen waren. Zudem wurden mehr Stimmen als zulässig verteilt, Wunschkandidaten, Sprüche oder Bemerkungen hinzugefügt. Auch einige Beleidigungen waren auf den ungültigen Stimmzetteln zu lesen.

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