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Nebenkostenvergleich

Zweite Miete ist laut Steuerzahlerbund in Pforzheim hoch

Pforzheim mag zwar günstige Mieten haben gemessen an Karlsruhe oder Freiburg, bei den Nebenkosten müssen die Einwohner aber um einiges tiefer in die Tasche greifen.

Zweite Miete ist hoch in Pforzheim: Der Steuerzahlerbund vergleicht Nebenkosten. Foto: agefotostock/imago images

Zu diesem Schluss kommt der Bund der Steuerzahler, der mit einer Vergleichstabelle auf sich aufmerksam macht. Danach liegt Pforzheim bei der so genannten zweiten Miete mit 1.856,93 Euro weit über dem Landesdurchschnitt von 1.753,09 Euro.

Die Stadt rangiert nach den Berechnungen des Interessenverbands an vierter Stelle nach Tübingen, Reutlingen und Stuttgart.

Am günstigsten leben der Analyse zufolge die Einwohner von Konstanz mit 1.581,52 Euro, in Heilbronn mit 1.575,51 Euro und in Aalen mit 1.499,08 Euro.

Musterhaushalt mit drei Personen

Im Musterhaushalt für den Wohnnebenkostenvergleich wohnen drei Personen. Sie leben in einem zweigeschossigen Haus mit 120 Quadratmetern und Doppelgarage auf einem 300 Quadratmeter großen Grundstück in städtischer Randlage.

Dafür zahlen sie in Pforzheim laut Steuerzahlerbund 612,31 Euro Grundsteuer bezogen auf eine Ersterhebung im Jahr 2016.

Weiter wird davon ausgegangen, dass 132 Kubikmeter Wasser verbraucht werden, für in der Goldstadt 374,28 Euro anfallen. Das Schmutzwasser in gleicher Menge schlage in Pforzheim mit für 237,60 Euro zu Buch.

Bei den Gebühren für Niederschlagswasser beziehen sich die Analyse auf 130 Quadratmeter versiegelte Fläche. In Pforzheim würde dafür 127,40 Euro berechnet.

Für eine Bio- und eine Restmülltonne von je 60 Liter und wöchentliche Leerung zahlt die Musterfamilie laut Steuerzahlerbund 295,34 Euro inklusive Grundgebühren. Weiter in die Kostenaufstellung eingeflossen sind 210 Euro für Rundfunk. Bei diesem Betrag gibt es keine Unterschiede zwischen den Städten.

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