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Mehr Licht und Lametta

Pforzheim will im Corona-Winter mit Festbeleuchtung auftrumpfen

Ein Santa Claus in der Fußgängerzone und ein glitzernder Schwan am Waisenhausplatz: Heller und mehr heißt die Devise bei der Weihnachtsbeleuchtung im Corona-Winter. 

Gruß vom Santa Claus. Noch liegt er, doch kommende Woche wird ein ähnlicher freundlicher Herr in Rot in der Pforzheimer Fußgängerzone aufgestellt. Foto: Jens Büttner/ dpa

Die düsteren Zeiten mit stark eingeschränkter Geselligkeit will die Stadt Pforzheim für ihre Bevölkerung mit Licht und Farbe aufhellen. Deutlich umfangreicher als im Vorjahr soll die Illumination in der City ausfallen.

Neben Lichterketten und -netzen, Baumstrahlern und Fassadenbeleuchtung sollen eine etwa 1,50 Meter großer Santa-Claus-Figur und eine etwa fünf auf drei Meter große Videoleinwand mit vorweihnachtlichen Filmbeiträgen feierliche Stimmung bringen.

Wir wollen, dass eine möglichst schöne Weihnachtsstimmung aufkommt.
Philip Mukherjee

Damit möchten Oberbürgermeister Peter Boch und Erster Bürgermeister Dirk Büscher ein Stück weit kompensieren, dass der Weihnachtsmarkt wegen Corona ausfällt , teilt Stadtsprecher Philip Mukherjee auf Anfrage dieser Redaktion mit. „Wir wollen, dass eine möglichst schöne Weihnachtsstimmung aufkommt, auch wenn die pandemische Lage uns allen derzeit auf die Stimmung drückt.“

Auch Seitenstraßen sollen erstrahlen

Nachdem die Weihnachtsbäume auf dem Marktplatz und dem Leo bereits stehen und auch die Standardbeleuchtung in der Fußgängerzone und über der Zerrennerstraße installiert ist, will die Stadt – traditionell nach dem Totensonntag – am Montag, 23. November, mit dem Aufbau der Figuren und Schmücken der Bäume beginnen.

Die Videoleinwand wird am Rathaus montiert und vom Marktplatz aus zu sehen sein, der Santa Claus wird nahe der Geschäftsstelle des Pforzheimer Kurier aufgestellt. Einige Seitenstraßen werden ins neue Konzept einbezogen: In Blumen-, Lamm-, und Brüderstraße soll es weihnachtlicher als sonst zugehen.

Pforzheims Stadtteile putzen sich heraus

Auch in den Stadtteilen stellt man sich auf „mehr Lametta“ in der Corona-Weihnachtszeit ein. In der Eutinger Hauptstraße hängt bereits Beleuchtung. Am kommenden Montag soll sie voraussichtlich angeknipst werden, berichtet Eva-Maria Mitschelen aus dem Eutinger Rathaus.

Die Ortsverwaltung hat außerdem einen Wunschzettel an die Technischen Dienste der Stadt geschickt und hofft darauf, dass Bitten um mehr Bäume – etwa vor dem alten E-Werk – erhört werden. Wie die Platane vor dem Rathaus will man die übrigen Weihnachtsbäume festlich schmücken und mit Lichterketten umwickeln. Aus den Rathausfenstern sollen papierene Weihnachtssterne leuchten.

In Hohenwart vertraut man auf das bewährte Konzept mit festlich geschmücktem Weihnachtsbaum in der Ortsmitte beim Brunnen. In Würm sind keine zusätzlichen Aktionen geplant. An der Kreuzung Würmer Hauptstraße / Fahrstraße wird ab Montag, 23. November, wieder der Weihnachtsbaum leuchten. Zudem sorgen örtliche Gewerbetreibende seit Jahren dafür, dass die Würmbrücke durch vier Adventskränze und Lichterketten festlich erstrahlt. Am Freitag, 20. November, werden laut Ortsverwaltung gegen 13 Uhr die Adventskränze aufgehängt.

In Büchenbronn wird wie gewohnt die Durchfahrtsstraße beleuchtet. An verschiedenen Standorten werden Tannenbäume geschmückt. Man sei noch in der Planung, heißt es aus der Ortsverwaltung. Die Büchenbronner dürfen wieder auf die Kreativität des Vereins Büchle vertrauen, der fleißig am Vorbereiten ist, wie Simone Reihle berichtet.

Es wird eine Krippe mit lebensgroßen Figuren geben und unter dem Motto „Büchenbronn schmückt sich“ einen Wettbewerb mit Preisen, bei dem die Bürger selbst bewerten dürfen, welches Haus ihnen am besten gefällt. Daran knüpft ein Quiz an, das Kinder auf einen Ortsspaziergang schickt. Zudem werden „Wunsch-Tannenbäumchen“ aus Holz aufgestellt. achtszauber

„Wir haben uns viele Gedanken gemacht“, erklärt Huchenfelds Ortsvorsteherin Sabine Wagner. Zur üblichen Beleuchtung kommen einige besondere Lichtblicke hinzu, die den Menschen in dieser Zeit den Weihnachtsblues vertreiben sollen. Unter dem klangvollen Titel „Huchenfelder Weihnachtszauber“ hat der Ort ein Festpaket aus coronatauglichen Formaten geschnürt. Dazu gehört erstmals ein „Lebendiger Adventskalender“.

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