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Einsatz gegen Antisemitismus

Pforzheim würdigt Ben Salomo mit dem ersten Internationalen Friedenspreis der Stadt

Der Rapper Ben Salomo bekommt im Frühjahr den ersten Internationalen Pforzheimer Friedenspreis. Als Erfinder von „Rap am Mittwoch“, einem sehr erfolgreichen Battle-Rap Format auf YouTube, prägte er die Deutschrap-Szene mit. Den Preis bekommt er aber nicht nur für seine Fähigkeit, Phrasen und Worte im Einklang mit dem Rhythmus darzubieten.

Religion statt Rap: Ben Salomo, der eigentlich Jonathan Kalmanovic heißt, ist in die Rolle des Aktivisten für jüdische Rechte hineingewachsen. Gleichzeitig entwickelte sich auch seine Religiosität. Foto: Thomas Köhler

Ben Salomo hält sich das Smartphone ans Ohr. Aus den kleinen Lautsprechern kommt Sprechgesang. Es sind seine eigenen Worte, zu denen er den Kopf bewegt. Ein kurzes Nicken, der Takt von Deutschrap. „Wie viele Mahnmale braucht es noch, bis uns die letzte Träne aus den Augen tropft?“, rappt Salomo.

Der Track ist erst wenige Stunden alt. Er wird später unter dem Titel „Deduschka“ (Großvater) veröffentlicht. Es ist Salomos Beitrag für das Jubiläumsjahr 2021, wenn 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert werden.

Eigentlich wäre Ben Salomo, der eigentlich Jonathan Kalmanovic heißt, an diesem Samstag aus seiner Heimat Berlin nach Pforzheim gekommen, um einen Preis abzuholen. Die Stadt verleiht zum ersten Mal den „Internationalen Pforzheimer Friedenspreis“, dotiert mit 5.000 Euro, der in Zukunft alle fünf Jahre vergeben werden soll.

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