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Umbau bleibt Provisorium

Pforzheims Rathausspitze setzt bei der Zerrennerstraße auf Bürgerbeteiligung statt Handeln

Der Umbau der zentralen Zerrennerstraße liegt in Pforzheim seit sechs Jahren auf der Langen Bank. Die Rathausspitze setzt jetzt auf eine Bürgerbeteiligung. Geld fehlt allerdings bislang auch im neuen Haushalt.

Grün statt grau: Von der Kreuzung Goethestraße aus wird deutlich, wie der provisorisch bereits umgebaute Teil der Zerrennerstraße das Stadtbild verändert. Der Dominanz des Autoverkehrs setzen die Bäume bislang allerdings wenig entgegen. Foto: Björn Fix

Ortskundige Fahrer wissen genau, wie sie ein paar Plätze gut machen im Feierabendverkehr auf der Zerrennerstraße. Wer von Osten an den Waisenhausplatz kommt, fährt auf der linken Spur erstmal forsch vor bis zu dem Punkt, an dem daraus eine Linksabbiegerspur in Richtung Sedanplatz wird.

Dann abruptes Bremsen, Rechtsblinker rein und einen verständnisheischenden Blickkontakt mit einem der Autofahrer im Stau auf der Geradeausspur: Die Sache ist geritzt. Bei der nächsten grünen Ampelphase dürfte es klappen mit der freien Fahrt in Richtung Westen.

Den idealen Beobachtungsposten für derartige Manöver hat Regina Jainta. Die Geschäftsführerin von Optiker Schütz könnte darauf verzichten. Seit Jahren wartet sie darauf, dass aus dem provisorischen Rückbau von Pforzheims „Innenstadt-Autobahn“ eine einladend ruhige „Parker-Straße“ wird. Das, so ist Jainta überzeugt, brächte nicht nur ein Plus für die Straße selbst, sondern für die ganze Innenstadt.

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