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Verkehrsminister Hermann widerspricht

Residenzbahn zwischen Karlsruhe und Pforzheim nicht erwähnt: Hätte sie Fazit zum Schienenverkehr getrübt?

Der Verkehrsminister zieht eine positive Zwischenbilanz zum Schienennahverkehr. Die Residenzbahn, wo zuletzt vieles nicht rund lief, fehlte dabei. Aus der Region Pforzheim kommen kritische Stimmen.

Vorher-Nachher: Die roten Züge von DB Regio haben auf der Residenzbahn ausgedient. Go Ahead und Abellio haben übernommen. Wie rund es schon läuft, ist umstritten. Foto: Norbert Kollros (Archiv)

Mehr Fahrten, neue Fahrzeuge: Als Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) diese Woche für den Schienennahverkehr in Baden-Württemberg eine Zwischenbilanz zog, konnte er auf positive Entwicklungen verweisen. Er lobte zum Beispiel die Performance auf der Remsbahn und das „hoch zuverlässige Angebot“ in Ulm und um Ulm herum.

Die Residenzbahn von Karlsruhe über Pforzheim und den Enzkreis nach Stuttgart hingegen fehlte in der Pressemitteilung aus Hermanns Haus. Der Enzkreis-Abgeordnete Erik Schweickert (FDP) mutmaßte sogleich, das werde wohl einen Grund haben: „Zu sehr wäre wohl das Bild einer positiven Entwicklung beim regionalen Bahnverkehr in Baden-Württemberg getrübt worden.“

Einzelne Verbesserungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Schienenverkehr auf der Residenzbahn nicht gut läuft.
Erik Schweickert, Landtagsabgeordneter (FDP)

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