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Umleitung funktioniert gut

Sanierungsarbeiten an der B294 zwischen Pforzheim und Bretten machen bis September Pause

Bislang sind die Sanierungsarbeiten an der B294 zwischen Pforzheim und Bretten praktisch reibungslos verlaufen. Nach einer Verschnaufpause sollen die Bauarbeiten Anfang September fortgesetzt werden.

Neue Fahrbahndecke: Im ersten Bauabschnitt im Bereich hinter der Aral-Tankstelle kam es nur zu einer Verzögerung von einem Tag. Foto: Stefan Friedrich

Schneller als erwartet sind die Bauarbeiten an der Sanierung der Bundesstraße 294 zwischen Pforzheim und Bretten vorangegangen. Die ersten drei Bauabschnitte sind bereits abgeschlossen. Aktuell befinden sich die Arbeiten in einer Baupause. Nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe soll es dann Anfang September im Bereich Bauschlott weitergehen.

Eigentlich waren für den dritten Bauabschnitt zwischen Bretten und Neulingen, der plangemäß am 2. August beginnen und kommende Woche beendet sein sollte, drei Wochen Bauzeit veranschlagt. Mit mehr als 30.000 Quadratmetern ist dieser Bauabschnitt zugleich der größte der gesamten Maßnahme, erklärt Irene Feilhauer von der Pressestelle des Regierungspräsidiums auf Anfrage. „Bei der Veranschlagung der Bauzeit im Vorfeld wurde ein Zeitfenster für die Sanierung von Schadstellen einkalkuliert, die oft erst nach dem Fräsen der Asphaltdecke zum Vorschein kommen.“

Zudem habe man weitere zeitliche Puffer gehabt, falls eine ungünstige Wetterlage für Unterbrechungen gesorgt hätte. „Da in diesem Abschnitt glücklicherweise keine Schadstellen vorhanden waren und das Wetter mitspielte, konnte der Bauabschnitt schneller als geplant abgeschlossen werden“, so Feilhauer.

Bislang keine größeren Probleme

Wirkliche Probleme hat es demnach auch davor nicht gegeben. In den beiden ersten Bauabschnitten zwischen der Aral-Tankstelle in der Hohenäckerallee und der Kreuzung im Bereich des Amazon-Lagers Pforzheim-Nord kam es nur zu einer geringfügigen Verzögerung von jeweils einem Tag: Aufgrund der nassen Straße sei es nicht möglich gewesen, dass die Markierung aufgebracht wird.

Die Autofahrer haben sich offenkundig schnell an die jeweils eingerichtete Umleitung gewöhnt. Nur in einem Fall hat das Regierungspräsidium durch Rückmeldung von einem Anrufer Kenntnis von Schleichverkehr auf Feldwegen im Bereich Pforzheim Nord, Richtung Göbrichen, erhalten.

Trotz Ankündigung von Sperrungen in den Medien ist allgemein zu beobachten, dass einige Verkehrsteilnehmer überrascht sind.
Irene Feilhauer, Pressestelle des Regierungspräsidiums

„Trotz Ankündigung von Sperrungen in den Medien ist allgemein zu beobachten, dass einige Verkehrsteilnehmer von den Sperrungen überrascht sind und nach Alternativen zu den ausgewiesenen Umleitungen suchen“, weiß Feilhauer aus Erfahrung. Ein solches Phänomen trete vor allem in den ersten beiden Tagen nach Beginn der Sperrung auf und lasse dann nach. Das dürfte auch hier der Fall gewesen sein.

Mit dem Anrufer sei jedenfalls vereinbart worden, dass er sich tags darauf noch einmal melden soll, wenn es diesbezüglich weiterhin Probleme geben sollte. „Es gab aber danach keine weiteren Hinweise auf Schleichverkehre.“

Bauarbeiten werden Anfang September fortgesetzt

Ab dem 6. September sollen die Arbeiten an der B294 fortgesetzt werden. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Ende der Ortsdurchfahrt Bauschlott bis zum Golfplatz Pforzheim, teilt Feilhauer mit.

Die Umleitung erfolge dann in Richtung Pforzheim von Bauschlott über Göbrichen zurück auf die B294, respektive von Pforzheim kommend über Dürrn, Ötisheim und die Bundesstraße 35 Richtung Bretten.

Voraussichtlich ab dem 20. September wird abschließend mit der Sanierung des Streckenabschnitts zwischen der Einmündung der Kreisstraße 4527 (Abzweig B294 Richtung Dürrn) und der Kreuzung B294/Im Buchbusch begonnen.

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