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Nach Müller-Fleisch-Skandal

Sind mehr regionale Schlachtungen im Enzkreis realistisch?

Nur sieben Metzger in Pforzheim und Enzkreis schlachten noch selbst. Innungsobmann und SPD-Kreisrat Andreas Beier möchte diese Zahl nun erhöhen. Doch es gibt Skepsis.

Schlachttag in der Fleischerei Dürr & Beier GmbH Nöttingen Foto: Rake Hora

Mit einem geübten Griff setzt Andreas Beier das Hohlstechmesser an. Es ist ein sehr intimer Moment, wenn er dem Lamm seinen Lebenssaft nimmt, der zielgenau durch die Röhre im Messer in einen großen Eimer läuft. Hygienisch, sauber, schnell und möglichst schmerzlos, so soll das Schlachten von Tieren in Schlachthäusern wie dem des Nöttinger Metzgers ablaufen.

So will es eine Verordnung der Europäischen Union. Fragt man allerdings Innungsobermeister Beier und seine Kollegen, dann sind Wut und Frust groß – und dafür ist das auch Hohlstechmesser zu einem Symbol geworden.

Seit 2008 und 2009 wird das Schlachten reguliert

Seit mehr als einem halben Jahrhundert machen Beier und seine Vorgänger in seinem Schlachthaus ihren Job. „Als ich angefangen habe, da habe ich noch mit einem normalen Messer gelernt”, berichtet der SPD-Kreisrat. Dann begann die EU 2008 und 2009 damit, das Schlachten zu regulieren.

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