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Verkehrswende

Stadt Pforzheim möchte mehr Knöllchen verteilen und Parken teurer machen

Wie soll das Parken in Pforzheim in der Zukunft aussehen? Geht es nach einer Studie des Fraunhoferinstituts, dann sollen Autos möglichst aus der Innenstadt verbannt werden.

Mehr Personal fürs Ordnungsamt: Das ist einer der vielen Punkte, über den beim Park-Konzept diskutiert wird. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Wer sich regelmäßig durch Pforzheims Hauptverkehrsstraßen bewegt, der kennt das: Parkende Autos in zweiter Reihe oder im Halteverbot versperren den Weg, es kommt zu Staus, gepfefferten Worten und manch einer Huperei. Die Suche nach einem Stellplatz kann sich ziehen, es fallen aggressive Sätze, irgendwann landet man dann bei der „Zettelhexe”, die es auch noch wagt, Knöllchen zu verteilen.

Davon soll es künftig mehr geben. Zumindest ist das der Plan des Ordnungsamtes. Das hat „eine Aufstockung” des Personals für den Stellenplan 2021 beantragt, wie die Stadt mitteilt. Bedeutet übersetzt: Es sollen mehr Menschen die Wildparker kontrollieren. Wie viele genau, das ist laut Stadt nun Teil der Haushaltsberatungen und wird sich zeigen. Schließlich ist die Stadt – nicht erst seit Corona – finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet.

Gleichzeitig schätzen Experten des Fraunhoferinstituts dies als die günstigste Maßnahme ein, um dem Park-Chaos Herr zu werden. Allerdings gehen die Vorschläge der Wissenschaftler noch weiter.

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