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Gegendemonstration von innen

Stadtrat Fuhrmann verhindert rechte Parolen bei Demonstration Pforzheimer Demo für Flüchtlinge

Mit einer neue Strategie treten Pforzheimer Mitglieder der rechten Szene bei einer Kundgebung für die Flüchtlinge auf Moria auf. Sie setzen auf eine Gegendemonstration aus der Mitte der Versammlung heraus. Stadtrat Fuhrmann verdeckt deren Parolen und macht dem Ansatz damit ein Ende.

Menschliche Wand gegen rechte Parolen: Die beiden Männer mit den roten T-Shirts lassen ab von ihrem Versuch, die Kundgebung zu infiltrieren, nachdem sie nicht mehr sichtbar sind vom Marktplatz aus. Sie werden danach von Polizisten wegbegleitet. Foto: Stefan Friedrich

Spontanapplaus für Ralf Fuhrmann. Der SPD-Stadtrat ist zwar nicht unter die Entertainer gegangen, zeigt aber, wie Widerstand geht, wenn Pforzheims Rechte plötzlich inmitten einer Kundgebung zur Lage der Flüchtlinge in Moria stehen. Binnen Minuten ist der Versuch beendet, Gegenpositionen mitten in die Demonstration zu bringen.

Erst schiebt Fuhrmann sein „breites Kreuz“ vor die Sprüche, die stadtbekannte Neonazis direkt vor den Rednern platzieren. Dann ist auch anderen klar, was zu tun ist, gegen die offensichtlich neue Strategie einer Gegendemonstration: Der Auftritt ist eingekreist, der Rückzug der Störer endet leise, begleitet von Polizei und den Leuten, die sich aktiv dagegengestellt haben.

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