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Lärmschutz bei Enztalquerung

Streit um A8-Ausbau bei Pforzheim flammt neu auf

Die Bürgerinitiative „Leise A8“ und zwei Bundestagsabgeordnete kritisieren das Regierungspräsidium Karlsruhe für eine Planabweichung beim A8-Ausbau bei Pforzheim. Zur Verteidigung greift jetzt erstmals die neue Autobahn GmbH in den Konflikt ein. Die Behörde muss Fehler korrigieren.

Letztes Nadelöhr: Die A8 im Enztal bei Pforzheim ist der einzige noch vierstreifige Abschnitt zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Für den wichtigen Ausbau ist fortan die Autobahngesellschaft des Bundes zuständig. Sie übernimmt auch Probleme vom Regierungspräsidium Karlsruhe. Foto: Björn Fix

Der A8-Ausbau im Enztal bei Pforzheim sorgt für neuen Zwist. Die Bürgerinitiative (BI) „Leise A8“ kritisiert das Regierungspräsidium Karlsruhe und dessen Präsidentin Sylvia M. Felder bei der Ausschreibung der Hauptarbeiten für Abweichungen vom Planfeststellungsbeschluss.

Auch die Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum (CDU) und Katja Mast (SPD) finden die Abweichungen nicht nachvollziehbar. Sie wollen sich laut einer gemeinsamen Mitteilung nun an Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) wenden.

Die Bürgerinitiative kritisiert vor allem, dass die Regierungspräsidentin im alten Jahr noch den Planfeststellungsbeschluss als verbindliche und zentrale Grundlage ihres Handelns hochgehalten hatte – und auf auf diese Weise gegen von der BI angeregte Nachbesserungen beim Lärmschutz argumentiert hatte.

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