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Unterschiedliche Schicksale in der Suppenküche

Warum Menschen die Gemeinschaft der Pforzheimer Vesperkirche schätzen

Suppenküche und Vesperkirche versorgen in Pforzheim bedürftige Menschen mit einer warmen Mahlzeit. Nicht jeder Besucher ist finanziell auf das Angebot angewiesen.

Stefan Kampa holt sich regelmäßig Essen in der Suppenküche und in der Vesperkirche, weil er dort ein bisschen Gesellschaft findet. Foto: Claudia Kraus

Für die 59-jährige Frührentnerin gehören Suppenküche und Vesperkirche zum Besten, was Pforzheim zu bieten hat. „Ich war drei Jahre obdachlos. Hier habe ich wieder Halt gefunden.“ In einer Schlange von etwa 14 Personen steht die Frau in der Kiehnlestraße vor der Suppenküche und wartet darauf, ihr Essenspaket mitnehmen zu können.

Hier in der Gruppe kennt man sie, in der Zeitung will sie nicht mit ihrem Namen genannt werden: „Ich bin hier geboren.“ Bäckereifachverkäuferin sei sie gewesen, habe in weiteren Berufen gearbeitet, auch selbstständig.

Sie wüsste viel zu erzählen: von Kindern und Enkeln, der Scheidung, dem Leben ohne Wohnsitz. Doch sie winkt ab und zitiert einen Bekannten zu sich: Stefan Kampa ist bereit zu erzählen. Seine Gesichtsmaske, auf der eine Nase und ein geöffneter Mund gedruckt sind, verleiht ihm etwas Clowneskes. Er sieht lustig aus, selbst als er im Lauf des Gesprächs traurig wird.

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