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I hätt do mol e Frog

Tiere im Pforzheimer Wildpark vermissen in der Corona-Pause die Besucher

Einsamkeit ist kein rein menschliches Problem. Auch Tiere leiden darunter. Für die Bewohner des Wildparks ist die Zeit des Lockdowns ungewohnt. Sie vermissen vor allem streichelnde und fütternde Kinderhände.

Pausensnack. Lenja Stoll versorgt Ziegen und Alpakas im Pforzheimer Wildpark mit einer Handvoll Körner für zwischendurch. Sonst kann sich die angehende Tierpflegerin auch der Aufmerksamkeit der Besucher sicher sein. Die dürfen wegen der Coronavorgaben derzeit das Gelände nicht betreten. Foto: Herbert Ehmann

Eine Gruppe Zwergziegen reckt neugierig die Köpfe und nähert sich dem Zaun. Ein kurzes Schnuppern. Die Hoffnung auf Maiskörner aus den Händen der inoffiziellen Besucher erfüllt sich nicht, die Hornträger trotten wieder davon. „Wie geht es den Tieren im Wildpark?“ wollte eine Leserin wissen, die ihren Namen nicht nennen möchte. „Stinklangweilig ist ihnen“, sagt Wildpark-Chef Carsten Schwarz.

Der Lockdown setzt nicht nur Menschen zu, er geht auch nicht spurlos vorüber an Alpakas, Wildschweinen, Waschbären und Co. „Sie fühlen sich etwas einsam.“ Auch die sozialen Kontakte zu den kleinen Besuchern würden den Tieren fehlen. Das Streicheln, die zusätzlichen Leckereien aus den im Wildpark zu erwerbenden Futterbechern sorgen laut Schwarz für ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Tier und Kind.

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