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„Tümpel des Todes“

Doch kein Giftgas-Unglück? Nach Tod von Ehepaar in Ölbronn schließt Polizei auch ein Verbrechen nicht aus

Der rätselhafte Tod eines Ehepaars aus Ölbronn ist noch immer ungeklärt. Ob wirklich Faulgas aus einem Tümpel im Wald die Todesursache war, wie von Medien bundesweit spekuliert wurde, gilt drei Wochen danach als fraglich. Die Polizei schließt auch ein Gewaltverbrechen nicht aus.

Absperrung im Wald: Nachdem zwei leblose Menschen im bei Ölbronn-Dürrn entdeckt wurden, hat die Polizei den Bereich abgesperrt. Foto: Igor Myroshnichenko (Archiv)

Der Fall ist mysteriös: Spaziergänger entdecken am ein bewusstloses Ehepaar im Wald bei Ölbronn. Spuren von Gewaltanwendung gibt es nicht, aber beide sterben kurze Zeit später im Krankenhaus.

Weil das Paar neben einem Tümpel gefunden wird, gehen die Ermittler auch der Möglichkeit einer Vergiftung durch Faulgase nach. Was kurz vor Weihnachten bundesweit für Schlagzeilen sorgt. Boulevardmedien schreiben vom „Tümpel des Todes“.

Inzwischen ist klar: Dass aus dem Waldboden ausgetretenes Methan oder natürliches Kohlenmonoxid den Tod des 55-jährigen Ölbronners und seiner 52-jährigen Frau verursacht haben könnte, ist nicht sehr wahrscheinlich.

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