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„Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel“

Warum die neue Partei von Uwe Hück aus Pforzheim keine realistische Chance bei der Bundestagswahl hat

Um in den Bundestag zu kommen, braucht die „Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel“ drei Direktmandate. Doch die Chancen stehen schlecht, zumal Parteigründer Uwe Hück aus Pforzheim nicht selbst als Direktkandidat antritt. Scheut er die direkte Konfrontation?

Wahlkampf als Kraftakt: Uwe Hück, hier beim Training in seinem Pforzheimer Gym, will mit der neuen Partei „Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel“ in den nächsten Bundestag einziehen. Die Chancen stehen aber eher schlecht. Foto: Daniel Streib

Pforzheim ist die Hauptstadt der Bewegung. Von hier aus wurde die „Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel“ von Gründer Uwe Hück nach seinem Austritt aus der SPD erdacht und vorangetrieben. Das Ziel: die Wahl in den Bundestag am 26. September.

Da die erst vor wenigen Monaten gegründete Partei nur in Baden-Württemberg gewählt werden kann, ist die Chance, die bundesweite Fünf-Prozent-Hürde zu knacken, äußerst gering. Theoretisch müssten mehr als 60 Prozent der Südwest-Wähler für die Hück-Partei ihr Kreuz machen, damit dies gelänge.

Realistischer erscheint die zweite Möglichkeit, die das Bundeswahlgesetz vorsieht: Drei Direktmandate musst die Bewegung holen, um wenigstens als „Gruppierung“ in den Bundestag einzuziehen. In diesem Fall werden auch die Zweitstimmen berücksichtigt, weitere Kandidaten von der Landesliste könnten in den Bundestag kommen. „Daran arbeiten wir intensiv“, sagt Wahlkampfleiter Christoph Mährlein.

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