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Schwarm- oder Schlafstadt

Was Pforzheim braucht, damit aus dem enormen Bevölkerungswachstum eine Zukunftschance wird

Pforzheim wächst gewaltig. Auch die Corona-Phase bremst den Zuzug neuer Bürger nicht signifikant. Ob sie die Stadt zu einer neuen Schwarmstadt oder zu einer Schlafstadt machen werden, hängt wesentlich davon ab, was Pforzheim aus dem Wachstum macht.

Herzstück für Kreative: Im Dreieck Emma-Holzgartenstraße-A.K.T ist auch das studentische Leben Pforzheims spürbar – wie hier vor der Corona-Krise. Als Hochschulstandort ist die Stadt für junge Menschen attraktiv. Doch es gilt, die Zugezogenen auch über das Studium hinaus zu halten. Foto: Tschech

Abwechslungsreiche Landschaft, echte Natur und alles ganz nah bei der Stadt: Es gibt Pendler, die schwärmen geradezu von Pforzheim. Dass sie dennoch nicht umziehen, kann die Stadt verschmerzen.

Pforzheim ist Wachstumsstadt Nummer eins unter den acht Stadtkreisen in Baden-Württemberg, bilanziert der Leiter der Kommunalen Statistik, Christoph Riedel. Dass es 2020 nicht ganz so hurtig weiterging wie seit 2014 mit rund 10.000 Neubürgern pro Jahr, sei der Pandemie geschuldet.

Ganz aktuell gelte sogar, dass Stuttgart und Karlsruhe leicht schrumpfen, während Pforzheim Zuzug verbucht. Derzeit noch offen ist, ob sich die Stadt dadurch zu einer Schlafstadt für Auspendler entwickelt oder sich die Morgenröte einer neuen so genannten Schwarmstadt zeigt, die Menschen geradezu magisch anzieht.

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