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CDU-Stadtrat fordert moderne Bebauungspläne

Werden Bauherren in Pforzheim von der Verwaltung ausgebremst?

Pforzheims Stadtverwaltung ist zu wenig dienstleistungsorientiert, wenn es um Bauinvestoren geht. Dies macht CDU-Stadtrat Andreas Sarow deutlich und präsentiert vier Bauherren, die über ihr Leid mit Rechtssetzungen und engen Auslegungen von Vergaben klagen.

Nachbarstraße als Bezugsgröße: Der in der Hachelallee geplante Neubau, oben auf dem Plan von Werner Keul das dritte Gebäude von rechts) orientiert sich an den beiden darunter liegenden großen Wohngebäuden. Foto: Edith Kopf

Modernes Bauen ist nicht möglich in Pforzheim, solange die Bebauungspläne nicht überarbeitet sind. Davon zeigt sich Andreas Sarow überzeugt und führt vier Beispiele an. Der CDU-Stadtrat präsentiert ein Vorhaben in der Westlichen, eines in der Hachelallee und zwei auf dem Wolfsberg, um zu untermauern, dass etliches nicht stimmt in der Bauverwaltung: Bauherren, die „den dringend benötigten Wohnraum“ schaffen wollten, fühlten sich eingeschränkt und alleine gelassen.

Zahlreiche Hindernisse stehen der einfachen Schaffung von Wohnraum im Weg

Es herrscht kein Investitionsklima in der Stadt, so urteilt vorneweg Chris Rauschmayer. Der Unternehmer will in der Westlichen 168 einen Akzent setzen. An Stelle eines zweigeschossigen Hauses, das früher mal mit dem Namen eines „Mini-Bordells“ verbunden war, soll ein fünfgeschossiges Gebäude mit neun Appartements auf rund 340 Quadratmetern Wohnfläche entstehen.

Stellplatzverordnung „für Mieter, die vermutlich nicht einmal ein Auto haben wollen“, Vorgaben zum Verhältnis von Grundfläche (163 Quadratmeter) und Geschossfläche (etwa 190 Quadratmeter) sowie eine Begrenzung auf vier Geschosse analog zur Nachbarschaft auf dieser Seite der Straße stehen dem entgegen, wie Rauschmayer darlegt. Bei einer Etage weniger werde er aber nicht bauen. Schließlich müsse die 1,5-Millionen-Investition auch wirtschaftlich sein.

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