Maurice Pluskota, hier im Duell mit Leverkusens Colter Morgan Lasher, gehörte noch zu den auffälligsten Karlsruhern. | Foto: GES

Basketball

PSK Lions verlieren fünftes Spiel in Folge

Anzeige

Die Negativserie der Karlsruher Zweitliga-Basketballer hält an: Die PSK Lions verlieren gegen die Giants Leverkusen mit 81:92. Damit sind die Lions im fünften Spiel in Folge ohne Sieg. Die Giants sicherten sich hingegen durch den ersten Sieg in der Fremde den siebten Platz in der Tabelle der Pro A. Die Karlsruher sind Zwölfter mit weiterhin nur vier Zählern.

Bester Werfer bei den Lions war Filmore Beck mit 19 Zählern. Mit vier getroffenen Dreipunktewürfen war er auch der mit Abstand stärkste Karlsruher aus der Distanz. Point Guard Marcus Stroman zeigte mit zwölf Punkten und neun Assists eine gute Leistung. Maurice Pluskota kam auf 13 Zähler und schnappte sich sieben Rebounds. Der Center fand nach der Partie deutliche Worte: „Leverkusen hat unsere Turnover bestraft. In der Verteidigung haben wir es nicht geschafft sie zu stoppen.“

Justin Gordon weckt die Karlsruher Europahalle auf

Zwei Minuten vor Schluss witterten die Karlsruher sogar nochmal ihre Chance. Justin Gordon ließ mit einem spektakulären Dunk die Karlsruher Europahalle beben. Nur noch 77:84 stand es aus Sicht der Lions. Im direkten Gegenzug erhöhte Leverkusen wieder auf 77:86.

Lions verwerfen drei Dreier am Stück

Der nächste Karlsruher Angriff offenbarte jedoch auf dramatische Weise, was den Lions an diesem Samstagabend fehlte: Lockerheit im Abschluss. Daniel Norl, Beck und wieder Norl versemelten binnen kürzester Zeit drei Dreier in Folge. Wer weiß, was in diesem Spiel möglich gewesen wäre, wenn die Lions nicht so schwach im Abschluss von der Dreierlinie gewesen wären.

Leverkusen mit besseren Quoten

Insgesamt ballerten die Lions 28 Mal von draußen auf den Korb. Nur neun Würfe waren erfolgreich. Mit
32 Prozent lag die Dreierquote der Hausherren damit deutlich hinter der, der Gäste: Leverkusen traf starke
47 Prozent seiner Distanzwürfe. Überhaupt suchte Leverkusen wesentlich seltener den Abschluss von weit draußen. 19 Versuche der Giants standen 28 bei den Karlsruhern gegenüber. Leverkusen schloss deutlich dafür häufiger in der Zone ab. Im Nachhinein das erfolgreichere Rezept.

Lions halten zunächst mit …

Der Reihe nach: Im ersten Viertel hielten die Karlsruher noch gut mit. Leverkusen war aber konsequenter. Trotzdem betrug der Rückstand der „Löwen“ gerade Mal fünf Punkte. Ein Dreier von Norl brachte die Europahalle kurz nach Beginn des zweiten Viertels zum Kochen – und die Karlsruher auf zwei Punkte ran.

… lassen dann aber deutlich nach

Danach klappte aber immer weniger bei den Gastgebern. Und Leverkusen drehte auf. Zwei Minuten vor der Halbzeit hatten die Lions schon einen deutlichen Rückstand von 15 Zählern. So ging es mit 39:54 in die Pause.

Im dritten Abschnitt hielten die Leverkusener PSK weiter auf Abstand. Zwischenzeitlich bei fast 20 Punkten. Lediglich Niclas Sperber konnte mit zwölf Punkten in insgesamt neun Minuten Spielzeit auf sich aufmerksam machen.

Pluskota: Dann werden wir auch wieder gewinnen

Angeführt von Beck arbeiteten sich die Lions im Schlussviertel Punkt für Punkt ins Spiel zurück. Beck und Orlando Parker versenkten drei Dreier binnen weniger Minuten. Pluskota räumte Dennis Heinzmann mit einem starken Block unterm Korb ab. Ehe der bereits angesprochene Gordon spektakulär auf sich aufmerksam machte. Die Lions bewiesen Kampfgeist. Mehr war jedoch nicht mehr drin.

Das Aufbäumen bewertete auch Pluskota positiv: „Wir müssen zusehen, dass wir von Beginn an mit Energie auf das Spielfeld kommen – so wie im letzten Viertel.“ Wenn dies gelinge, dann werde man auch wieder gewinnen, hofft der Center auf ein Ende der Niederlagenserie.