Was ist angesagt für die Braut im Jahr 2019? Wir schauen auf die Trends in diesem Jahr und geben ein paar optische Eindrücke in unserer Galerie. | Foto: sonyachny/Adobe Stock

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Modische Hochzeits­trends für 2019

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Eine der wichtigsten „Zutaten“ für eine perfekte Hochzeit ist seit jeher ein traumhaft schönes Brautkleid. Auf international renommierten Brautmodenschauen wie beispielsweise in New York oder Madrid, werden zu jeder Saison neue Trends in puncto Hochzeitskleid gesetzt. Wir haben nachgefragt, was 2019 angesagt ist.

Schlichte Eleganz im Trend

Neben voluminösen Prinzessinnenkleidern mit aufwändigen Spitzen und Stickereien verziert, geht der Trend in diesem Jahr immer weiter hin zu schlichter Eleganz. Schmale Schnitte, leichte Silhouetten und puristische Stoffe sind die absoluten Top-Themen. „Einzelne luxuriöse und auffällige Details sorgen trotz ihrer Schlichtheit für einen Wow-Effekt“, weiß Stefanie Würtz, Inhaberin des Brautmodenfachgeschäfts „Brautkarussell“ in Östringen, das sich auf nicht konventionelle Kleider spezialisiert hat.

Transparenz und Farbe kommen ins Spiel

„Verführerische Akzente“ setzen laut Würtz, die auch auf den Karlsruher Hochzeits- und Festtagen präsent sein wird, unter anderem raffinierte Rückenlösungen, attraktive Ausschnittformen sowie viel Transparenz und farbige Elemente. Besonders auffällig seien in 2019 die unterschiedlichen Ärmellängen. „Diese reichen von T-Shirt-Länge über Langarm bis hin zu Schmetterlings- und Trompetenärmeln“, erklärt die Brautmodenexpertin, die in diesem Zusammenhang auch auf die „zunehmend spektakulärer werdenden, weil immer tiefer ausgeschnittenen“ Rückenansichten hinweist: „Es wird in diesem Jahr eher nach hinten, als nach vorne geschaut!“

Darauf wartet die Hochzeitsgesellschaft: Die Ankunft der Braut ist einer der Höhepunkte einer jeden Heirat. Und erst dann erfährt auch der Bräutigam, was seine Angebetete trägt. | Foto: Nestyda/Adobe Stock

Ganz gleich, ob mit bunten Blüten verziert, in zartes Rosé getaucht oder komplett in Babyblau mit Blumenmuster. In einer Sache sind sich die Brautmoden-Designer einig: Hochzeitskleider müssen in diesem Jahr definitiv nicht weiß sein, wie auch Stefanie Würtz bestätigt: „Farbige Elemente sind partout nicht wegzudenken!“ Enorm großer Beliebtheit erfreue sich bei Bräuten und Designern der Farbton Ivory, den Würtz als „das neue Weiß“ bezeichnet. Viele Hersteller hätten bereits registriert, dass ein grelles Weiß für den Teint europäischer Frauen nicht geeignet sei und darauf entsprechend reagiert. So seien nach Auskunft von Würtz viele Kleider gar nicht mehr in Weiß bestellbar.

Palazzo-Pants für die Braut

In diesem Jahr dürfen Bräute aber auch gerne zu Hosen greifen. Ein großes Thema sind beispielsweise sogenannte Bridal-Jumpsuits – ob in transparenter Variante, mit Bustier und Schleppe oder clean mit V-Neck und Palazzo Pants. Vorteil gegenüber „herkömmlichen“ Brautkleidern: Auch nach der Hochzeit können sie noch problemlos getragen werden – zu lässigen Sommerpartys oder eleganten Empfängen.

Raffinesse mit Rüsche – die verspielte Optik rund um die Schultern ist der Hingucker an diesem Brautkleid. | Foto: Lilly

Ein echter Hingucker sind Kleider mit kleinem Stehkragen. „Ob aus Spitze, Satin oder Chiffon, die Krägelchen verleihen jedem Kleid eine unglaublich modische und zugleich kultivierte Note“, sagt Würtz. Bräute haben aber auch die Möglichkeit, mit ihren Kleidern um die Wette zu strahlen, denn Roben mit metallischen Verzierungen in Silber und Roségold sind ein riesiger Trend.

Dem gegenüber stehen schlichte Brautkleider, die nicht mit ausschweifenden Details, sondern durch eine perfekte Schnittführung begeistern. Ob Kleider mit Spaghetti-Trägern, Wickelkleider mit Bindegürteln oder Modelle mit üppigem Rock und sportlichen Oberteil: Die Auswahl reduziert wirkender Hochzeitskleider ist 2019 so groß wie lange nicht. Herzogin Meghan hat es vorgemacht. Seit der Royal Wedding im vergangenen Jahr liegen schlichte Kleider im cleanen Look wieder voll im Trend. Durch den Verzicht auf verspielte Details, steht die Braut an sich wieder im Mittelpunkt.

Die Trends in der Galerie-Übersicht

Wer dennoch nicht gänzlich auf einen Blickfang verzichten möchte, kann zu einer Schleife greifen, die jedem Kleid einen mädchenhaften und verspielten Look verleiht. Große Schleifen werden dabei nicht nur klassisch am unteren Rücken, sondern auch mal auf der Schulter getragen.

In der Bräutigam-Mode ist die Farbe Blau ganz weit oben angesiedelt. „Ein blauer Anzug wirkt elegant und feierlich, er kann aber ebenso gut leger und sportlich getragen werden“, erklärt Holger Witzel, Geschäftsführer im Durlacher Modehaus Nagel. Eine wesentliche Rolle spiele bei den Herren auch die Natur. So werde etwa vermehrt nach Anzügen gefragt, deren Materialien aus kontrolliertem Anbau stammen. „Hier gehen wir mit einem ganz neuen Bewusstsein in die Zukunft“, sagt Witzel.

Ein großes Thema sei auch Vintage. Dieser Stil richte sich nach der Mode der 70er- bis 80er-Jahre. Neben den Farben könne man seinem Hochzeitsanzug durch Details wie verschnörkelte Zierknöpfe oder Stehkragen einen nostalgischen Look verleihen.

Wer die Trends dieses Jahr live erleben möchte, auch um sich für die eigenen Hochzeit inspirieren zu lassen, der kann dies unter anderem auf den Karlsruher Hochzeits- und Festtagen tun. | Foto: KMK

Service

Alles rund im Hochzeit, Braut und Bräutigam gibt es auf der Fachmesse Karlsruher Hochzeits- und Festtage. Die Messe ist am 19. und 20. Januar von 10 bis 18 Uhr geöffnet und findet in der Schwarzwald- und Gartenhalle am Festplatz statt. Bis zum 13. Januar 2019 können Online-Tickets zum Vorzugspreis von 9 Euro erworben werden (anschließend zum regulären Preis von 12 Euro).