Black Out
Black Out | Foto: PR

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Nervenkitzel auf der „Pforzemer Mess“

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Am Freitag, 14. Juni, kann der Spaß beginnen, wenn die „Pforzemer Mess“ um 19.30 Uhr mit dem Fassanstich durch den Ersten Bürgermeister Dirk Büscher offiziell eröffnet wird. Das Festereignis für Groß und Klein hat auch in diesem Jahr an Attraktionen und Vergnügen wieder viel zu bieten. Musikalisch geht es am Freitag bereits ab 19.30 Uhr rund, wenn Jörg Augenstein für Unterhaltung sorgt. Im Anschluss an den Fassanstich ist „Cover up“ auf der Bühne zu erleben.

„Es ist jedes Jahr der gleiche Wahnsinn“, sagt Marktchef Marc Pfrommer. Aber er sagt es lachend. Auch wenn klar ist, dass bei der Eröffnung der „Pforzemer Mess“ einiges an Hektik und Stress bei den Organisatoren und Schaustellern abfallen wird. Vor allem bei Stephan und Marina Platzer, die zusammen mit ihrer Familie und einem großen Team an Mitarbeitern zum ersten Mal das Festzelt übernehmen. Man habe, so Marc Pfrommer, sich im Einvernehmen vom vorherigen Betreiber aus Kaiserslautern getrennt. Er freut sich, dass er mit der Metzgerei Platzer aus Königsbach-Stein einen regionalen Betreiber an Land gezogen hat, mit dem man „schon seit Jahren gute Erfahrungen auf dem Weihnachtmarkt“ mache. Und es sei eben auch etwas ganz anderes, wenn regionale Betreiber am Start sind, denn die wissen wohl auch am besten, wie die Menschen dieser Region „ticken“.

Familie Platzer aus Königsbach-Stein übernimmt in diesem Jahr als neuer Betreiber das Festzelt.
Familie Platzer aus Königsbach-Stein übernimmt in diesem Jahr als neuer Betreiber das Festzelt. | Foto: PR

Buntes Programm im Festzelt

Festzelterfahrung habe man, so sagen die Platzers, vom Straßenfest der eigenen Gemeinde, zudem gehört Catering zum Geschäft. Das Festzelt wird jetzt „Stephan´s Mess Platzerl“ heißen. Die Betreiber bemühen sich auch, regionale Bands und Vereine beim Programm einzubinden und planen unter anderem „La Notta Italiano“ (Italienische Nacht, 15. Juni) und einen „Gourmetabend“ (17. Juni, Anmeldung nötig). Wer schon in Stimmung für das Oktoberfest kommen will, kann dies am Mittwoch, 19. Juni, bei der „Nacht in Tracht“ tun. Und die Festzelt-typische Blaskapelle wird es auch mal geben – zum Weißwurstfrühstück am Donnerstag, 20. Juni. Was es nicht mehr geben wird, ist das Messboxen. Das soll nun durch eine Einladung an örtliche Institutionen ersetzt werden – in diesem Jahr wird der Sperlingshof zum Essen eingeladen. 450 Plätze gibt insgesamt – Biergarten inklusive. Alle wichtigen Informationen zum Programm im Festzelt finden sich auch auf dem Flyer.

Viele Attraktionen auf 24 000 Quadratmetern

Die Betonung legt Marktchef Marc Pfrommer jedes Jahr auf die Familienfreundlichkeit: vom Kleinkind über den „Action“ suchenden Teenager bis hin zum Senior – für alle ist was dabei. „Jeder Geschmack ist abgedeckt.“ Die Tatsache, dass der Messplatz in Pforzheim trotz immerhin 24 000 Quadratmetern überschaubar ist, verursache nicht ganz so viel Druck wie beim Bespielen eines sehr großen Platzes. So kann er immer noch ein paar gute Fahrgeschäfte in der Schublade behalten für die kommende Saison. Denn etwas Neues will und sollte man ja immer bieten. Und vor allem die Jugend will Waghalsiges. Das bekommt sie: Zum ersten Mal dabei ist „Deutschlands erste transportable interaktive Bahn“ mit dem Namen „Laser Pix“. Wie in einem riesigen Computerspiel, durch das der Besucher fährt, kann er aktiv werden und Abenteuer bestehen. Wenn das noch nicht reicht: das Überkopfkarussell „Black Out“ macht seinem Namen alle Ehre. „Wie ein großer Ventilator“, sagt Marc Pfrommer.

Gut angenommen und daher auch wieder vertreten ist der Geistercoaster „Spuk“ – eine Art Achterbahn durch die Geisterwelt. Damit nicht genug: Das Hoch-Rundfahrgeschäft „Take Off“ will kaum für möglich gehaltene Fahreffekte bieten, mit einem hohen Beschleunigungsmoment auf kleinstem Raum. Die Gondeln rotieren demnach auf einer bis zu 60 Grad schräg gestellten Radscheibe. Weiter wird geboten: der Propeller „Freak“, „Crazy Mouse“, Auto Skooter, das „XXL Lachhaus“, Kinderachterbahn, das Riesenrad „Grand Soleil“ wird sich drehen und auch die Kinderriesenrutschbahn wird für Spaß sorgen. Neu ist außerdem ein Hamburger-Stand mit zahlreichen Varianten von scharf bis „veggie“.

Die Zahl der Bewerber ist mit 528 nahezu konstant – 114 Betriebe, 71 Schausteller und 43 Krämermarkthändler konnten zugelassen werden. Letztere dürfen wieder Stammkunden erwarten, denn es gibt Bürger, die zum Beispiel schon auf ihren „Messer-Mo“ (Mann) warten. Hochwertig, Top-Qualität – diese Begriffe fallen in Zusammenhang mit dem Krämermarkt, der sowohl auf dem Platz, aber auch in der Enzallee zu finden ist. „Da kommt man ein bisschen aus dem Trubel raus“, schwärmt Marc Pfrommer von der Möglichkeit, in Ruhe zu bummeln. Da sind Neuigkeiten eher selten, man findet Bewährtes. Aber nicht nur Haushaltswaren, sondern auch – neu in diesem Jahr – hochwertigen Modeschmuck.

Auf dem Krämermarkt wird eine Vielzahl an qualitativ hochwertigen Produkten angeboten.
Auf dem Krämermarkt wird eine Vielzahl an qualitativ hochwertigen Produkten angeboten. | Foto: PR

Die Messe öffnet sonntags ab 11 Uhr ihre Tore, an Werktagen um 12 Uhr. Schluss ist freitags und samstags um 24 Uhr, an den übrigen Tagen geht das Vergnügen bis um 23 Uhr. Übrigens: Der Familientag mit halben Preisen für alle wird dieses Mal auf einen Dienstag gelegt (18. Juni).

Bequeme Anreise zum Messegelände

Mit Bus und Bahn kommt man auch direkt zur Mess: Ab dem Hauptbahnhof kommt man direkt mit der Bus-Linie 10 zur Haltestelle Maystraße oder mit der Linie 2 zur Haltestelle Hans-Sachs-Straße. Man kann auch mit der S-Bahn der Linie 6 oder der Kulturbahn bis zur Haltestelle Maihälden fahren und dann zu Fuß zum Vergnügen auf dem Messplatz laufen, was etwa sieben Minuten in Anspruch nimmt. Ab dem Leopoldplatz in der Stadtmitte von Pforzheim fahren die Linien 1 und 10 zur Haltestelle Maystraße, die Linie 2 zur Hans-Sachs-Straße. Aus dem Arlinger und aus dem Stadtteil Brötzingen kommt man mit den Linien 1 und 10 zur Haltestelle Maystraße und vom Rodrücken und der Wilferdinger Straße mit der Linie 11 in die Fritz-Ungerer-Straße beziehungsweise zum Stadtmuseum, vom Haidach und Buckenberg fährt die Linie 10 zur Maystraße. Wer aus Straubenhardt, Birkenfeld, Neuenbürg, Dobel, Bad Herrenalb, Remchingen, Keltern oder Karlsbad zum Mess-Vergnügen fahren möchte, der fährt am besten mit dem Bus bis zur Haltestelle Fritz-Erler-Schule Süd, von dort sind es drei Gehminuten bis zur Mess. Aus Richtung Schömberg, Engelsbrand, Büchenbronn und vom Sonnenhof fährt der Bus bis zur Haltestelle Hans-Sachs-Straße, um die Vergnügungswilligen zur Mess rauszulassen, dann sind es noch vier Minuten zu gehen. Die Besucher aus dem Enztal können die S-Bahn 6 nehmen und bis Maihälden fahren, von Tübingen/Horb und aus dem Nagoldtal fährt die Kulturbahn bis zur Haltestelle Maihälden. Wer einen Transfer in oder von der Stadt zur Mess braucht kann auch kostenlos die SWP-Bimmelbahn benutzen, die jeden Tag ab 12 Uhr und bis 21 Uhr fährt.

Winken fröhlich vor der SWP-Bimmelbahn, während sich der Messplatz hinter ihnen füllt: die Betreiber und Organisatoren der Pforzemer Mess.
Winken fröhlich vor der SWP-Bimmelbahn, während sich der Messplatz hinter ihnen füllt: die Betreiber und Organisatoren der Pforzemer Mess. | Foto: ro

Weitere Informationen gibt es unter www.pforzemer-mess.de.