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Die berufliche Zukunft liegt im Sport

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Wer sein Leben dem Sport verschrieben hat und sein Hobby gerne zum Beruf machen möchte, dem bietet die auf dem Gelände des Traugott-Bender-Sportparks gelegene Sport- und Gymnastikschule Karlsruhe (SGKA) optimale Voraussetzungen – ganz gleich, ob man eine Ausbildung zum „Staatlich anerkannten Physiotherapeuten“ oder zum „Staatlich anerkannten Sport- und Gymnastiklehrer“ anstrebt.

Voraussetzung für eine Aufnahme ist an beiden Schulen die Mittlere Reife. Kooperationen mit den beiden mitgliederstärksten Karlsruher Vereinen (Deutscher Alpenverein – Sektion Karlsruhe und SSC Karlsruhe) ermöglichen Aktivitäten wie beispielsweise Klettern, Bouldern oder die Nutzung des Fitnessstudios zu günstigen Konditionen. Zudem stehen durch die Mitgliedschaft im SSC Karlsruhe rund 100 verschiedene Kurse zur Auswahl. Nur einen Steinwurf von der SGKA entfernt, befindet sich mit dem Fächerbad darüber hinaus das beste Sportbad der Stadt direkt vor der Haustür. Ein zinsloses SGKA-Darlehen oder ein Bildungskredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ermöglichen zunächst eine kostenfreie Ausbildung. Die Rückzahlung des Bildungskredits beginnt frühestens zwei Jahre nach Beendigung der Ausbildung.

Für die Geschäftsführer Constantin Sadenwater und Herbert Gärtner stehen die Ausbildungen an der SGKA Schulen an erster Stelle. | Foto: PR

 Sport- und Gymnastikschule

 Was erwartet künftige Schüler: Viele junge Leute im gleichen Alter, die vor allem gerne Sport machen. Die häufigsten Sportarten der aktuellen Schüler sind Fußball, Turnen und Tanzen. Das Verhältnis von Praxis zu Theorie lautet 2:1. Das bedeutet, dass man mehr Zeit mit Sport als im Seminarraum verbringt. Ab dem dritten Semester wählen die Schüler aus den Profilen „Fitness“, „Prävention/Rehabilitation“ und „Wellness“ jenes aus, welches ihnen am meisten liegt beziehungsweise am besten gefällt.

Abschluss: Nach zweieinhalb Jahren schließt die Ausbildung mit dem Examen ab. Dann ist man „Staatlich anerkannter Sport- und Gymnastiklehrer“.

Sporttherapeuten können an Kliniken oder Rehazentren arbeiten – auch in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten. | Foto: PR

Arbeit oder Fortbildung: Im Anschluss an seine Ausbildung hat man die Möglichkeit, sich als Sporttherapeut zu spezialisieren. Hier arbeitet man beispielsweise in Kliniken oder Reha-Zentren, wo man mit erkrankten oder verletzten Patienten verschiedene Kurse wie beispielsweise Rückenschule, Nordic Walking oder Konditionstraining durchführt. Häufig arbeitet man dabei in einem Team mit Physiotherapeuten zusammen. Die meisten der ehemaligen SGKA-Schüler haben diesen Bereich gewählt.

Mögliche Arbeitsbereiche: Die häufigsten Arbeitsplätze finden sich in Fitnessstudios, Vereinen, Reha-Zentren, Kliniken und in der Tourismusbranche. In Rheinland-Pfalz ist sogar die Anstellung als Sportlehrer in einer Grundschule oder Realschule möglich. In Baden-Württemberg indes benötigt man dafür eine weitere dreijährige Ausbildung am Pädagogischen Fachseminar in Karlsruhe. Mit einem zweiten Fach – etwa Technik oder Hauswirtschaft – bekommt man im Anschluss nahezu garantiert eine Anstellung als Fachlehrer im Schuldienst.

Auch bei Fitnessstudios sind Sportherapeuten und ihr Wissen gefragt. | Foto: PR

Umfangreiches Netzwerk: Einige Schüler suchen sich während der Ausbildung eine Praktikumsstelle und unterstützen vier Wochen das dortige Team. Potenzielle spätere Arbeitgeber freuen sich immer über Bewerber, die bereits Erfahrung in einem Praktikum gesammelt haben. Regelmäßig erhält die Schule auch Jobangebote aus allen Bereichen, welche per E-Mail und einen Newsletter an die Schüler weitergegeben werden. Aufgrund der zahlreichen und hervorragenden Kontakte der SGKA melden sich zudem regelmäßig Arbeitgeber direkt bei der Schule und fragen gezielt nach passenden Personen für einen bestimmten Job. Bei solchen Anfragen nehmen die Verantwortlichen der SGKA exklusiv Kontakt zu ehemaligen Schülern auf, die während ihrer Ausbildung einen besonders positiven Eindruck hinterlassen haben.

Bei Tourismusunternehmen sind die Experten in Sachen Training gefragt. | Foto: PR

Aktuelles Angebot: Für das fünfte Semester bietet die SGKA exklusiv 15 freie Plätze für die kostenfreie Fortbildung zum Personaltrainer an. Normalerweise belaufen sich die Kosten hierfür auf 1300 Euro pro Person. Im Anschluss verpflichten sich die Teilnehmer für sechs Monate bei den renommierten Tourismusunternehmen „Club Robinson“, „Mein Schiff“ und „Arosa“ zu arbeiten, die weltweit aktiv sind. Dafür gibt es einen monatlichen Lohn von 900 Euro zuzüglich 15 Euro pro Einzeltraining. Darüber hinaus sind Verpflegung und Unterkunft frei.

Physiotherapie

Diese Personen eignen sich: Physiotherapeuten bestechen meist durch ein sehr soziales Wesen. Soziale Kompetenz steht daher an erster Stelle. Die fachliche Kompetenz wird während der Ausbildung erlangt.

Deshalb Physiotherapie: In dieser Berufssparte herrscht ein absoluter Mangel an Fachkräften. Derzeit kann sich ein Berufseinsteiger seinen ersten Job aus rund 40 offenen Stellen auswählen. Viele Jahre wurden die geringen Verdienstmöglichkeiten bemängelt. Das allerdings hat sich gerade im vergangenen Jahr deutlich verbessert. Wer sein therapeutisches Interesse zum Beruf machen möchte, sollte sich jetzt für eine Ausbildung entscheiden.

Es herrscht ein Mangel an Physiotherapeuten – wer sich für die Ausbildung entscheidet, hat die besten Chancen, eine Stelle zu finden. | Foto: PR

Das erwartet die Schüler zu Beginn: Die SGKA nimmt aus gutem Grund nur eine Klasse pro Jahr mit maximal 25 Schülern auf, was sich extrem positiv auf das Lernklima auswirkt. Zudem hat es den Vorteil, dass man seine Mitschüler schneller kennenlernt. Die Ausbildung an sich ist medizinisch geprägt, was sich vor allem im ersten Jahr mit vielen verpflichtenden Theoriefächern bemerkbar macht. Durch die geringe Klassengröße bleibt jedoch ausreichend Zeit, die Theorie durch praktisches Üben immer wieder erlebbar beziehungsweise spürbar zu machen, was als Lernerfahrung und damit später für die berufliche Tätigkeit sehr wichtig ist.

40 Wochen Praktikum: Als großes Plus bezeichnen die Verantwortlichen der SGKA die zahlreichen Praktikumsblöcke von vier bis sechs Wochen ab dem zweiten Ausbildungsjahr. Hier kann man seine theoretisch und praktisch erworbenen Fähigkeiten regelmäßig in Kliniken oder Praxen umsetzen. Dabei stellt sich schnell heraus, wie wirksam die angewendeten therapeutischen Maßnahmen sind. Die SGKA kann auf eine große Auswahl an kooperierenden Praktikumseinrichtungen wie Kliniken, Reha-Zentren oder Praxen verweisen, in denen die Schüler intensiv von erfahrenen Lehrkräften betreut werden.

Am 30. Juni laden die SGKA Schulen Karlsruhe zu einer Infoveranstaltung für alle Interessierten ein. | Foto: PR

Abschluss: Bedingt durch eine optimale und vorausschauende Stundenplanung hat man vor den Prüfungen etwa sechs bis acht Wochen Zeit, um sich intensiv auf diese vorzubereiten. Nach dem vierwöchigen Examen erhalten die Absolventen am letzten Tag ihre Urkunde. Theoretisch könnten sie nun sofort eine eigene Praxis eröffnen. Allerdings sammeln die meisten Abgänger erst einmal Erfahrung in Kliniken oder Praxen.

Umfangreiches Netzwerk: Sämtliche Schüler des letzten Jahrgangs hatten bereits vor ihrem Examen einen Arbeitsvertrag mit einem der vielen Praktikumspartner der SGKA abgeschlossen. (ak)

Infotag am 30. Juni
Sie möchten mehr über das Angebot der Schule erfahren? Dann kommen Sie doch am Sonntag, 30. Juni, von 10 bis 16 Uhr, zum Infotag der SGKA (Am Fächerbad 4, 76131 Karlsruhe).