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„Irgendwie ist das immer noch unwirklich“

Als Nachrückerin zu Olympia: Für Gewichtheberin Kusterer wird der Sommer zum Kraftakt

Eigentlich hatte sie für den Sommer ganz andere Pläne. Nun darf die Karlsruher Gewichtheberin Sabine Kusterer doch noch zu Olympia und steht – bei aller Freude – auch vor einer riesigen Herausforderung.

Über Umwege nach Tokio: Gewichtheberin Sabine Kusterer aus Karlsruhe hatte sich zunächst nicht für Olympia qualifiziert, rückt nun aber für eine gesperrte Athletin aus Griechenland nach. Foto: imago images

Seit Freitag hat Sabine Kusterer ein Problem. Genau genommen sind es gleich mehrere. Acht Kilo muss sie im kommenden Monat abnehmen, die Pläne für ihr Studium kann sie in die Tonne kloppen und überhaupt: Im Sommer wollte sie es eigentlich ruhiger angehen lassen.

Dass nun alles anders kommen wird als gedacht, das nimmt Kusterer nur allzu gerne in Kauf. Seit Freitag steht fest, dass die Gewichtheberin aus Karlsruhe ein weiteres Mal bei Olympia die deutschen Farben vertreten wird.

Nach dem Doping-bedingten Ausschluss der Griechin Konstantina Benteli nimmt Kusterer nun innerhalb des äußerst komplizierten Qualifikationssystems in der 59-Kilo-Klasse den Platz der besten Europäerin außerhalb der Top acht ein.

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