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Landesliga Mittelbaden

ATSV Mutschelbach II will gute Rolle spielen

Die in der Landesliga spielende Reserve des Verbandsligisten ATSV Mutschelbach sieht sich stark genug für einen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Das Trainer-Duo Anstett/Kappler baut auf ein verjüngtes Team.

ATSV Mutschelbach II: Oben von links: Trainer Patrick Anstett, Eduard Severa, Co-trainer Florian Kappler, Andy May ( Manager). Unten von links: Marius Kronenwett, Weber, Tim Bahnmaier, Noah Krätzel. Foto: Helge Prang GES/Helge Prang

Das 2:2 im ersten Testspiel des ATSV Mutschelbach II in dieser Saison vom 10. Juli hebt sich nicht von den weiteren Testergebnissen ab. Die Verbandsligavertretung der Karlsbader lieferte sich mit dem Kreisligisten GU-Türkischer SV Pforzheim einen engen Fight, 2:2 trennten sich beide Teams.

Mit dem Ende der Vorbereitung lässt sich jedoch feststellen: Seither verlor das erste Mutschelbacher Team völlig überraschend gegen Verbandspokalschreck GU mit 0:1, gleich mehrere Teams rieben sich vergeblich an den Pforzheimern auf.

Und, relevant für den nahenden Saisonverlauf: das zweite Team des ATSV ist trotz neuerlicher Verjüngungskur voll auf der Höhe.

Trainer-Duo zufrieden mit der Vorbereitung

Gegen Konkurrenten aus der Landesliga sowie ambitionierte Karlsruher Kreisligisten hielt sich die neugeformte Mannschaft schadlos.

Das Trainerduo aus dem neu verpflichteten Patrick Anstett (vom FV Ettlingenweier) sowie Florian Kappler als spielendem Trainer ist zufrieden. „Es ist schwer zu sagen oder einzuschätzen, wo wir landen. Wir wollen eine gute Saison spielen. Ein Mittelfeldplatz ist realistisch“, meint Kappler.

Trainer Patrick Anstett Foto: Collet

Die Hauptveränderung im Reserveteam betrifft die Trainerposition, auf der Yannick Rolf zum Verbandsligisten SV Spielberg abwanderte. „Daraus entstand die Überlegung, Patrick dazu zu holen“, sagt Kappler.

„Ich will weiterhin spielen, für uns war es eine optimale Option durch seine Erfahrung, auch ich kann noch viel lernen. Patrick kann Spieler entwickeln, das hat er unter anderem in Ettlingenweier schon gezeigt.“

Neuzugänge drücken den Altersschnitt

Ins Profil passen daher die Neuzugänge, die den Altersschnitt nach unten treiben. Tim Lukas Bahnmeier (FC Nöttingen II) hat schon in der Landesliga gespielt, Marius Kronenwett, Noah Krätzel (beide FC Nöttingen U19), Darius Hurm und Eduard-Danut Severa aus dem eigenen Nachwuchs sollen es bald ebenfalls regelmäßig tun.

Die Neuen wussten in der Abstimmung mit den bewährten Spieler bereits zu gefallen, das Potential ist unbestritten. „Wir sind alle eingespielt, kennen uns jahrelang“, ergänzt Kappler. „Wir haben uns klar vorgenommen, im zweiten Team junge Spieler zu entwickeln. Wir wollen eine Perspektive geben, ins erste Team zu rücken. Das ist natürlich ein schwerer Schritt, aber er ist machbar.“

Zwei schwierige Auswärtspartien zu Saisonbeginn

Mit zwei schwierigen Auswärtsspielen beim 1. FC Birkenfeld und beim 1. FC Ispringen beginnt das Abenteuer Landesliga, das in diesem Jahr andere Voraussetzungen hat. Der ATSV II scheint personell nicht mehr auf Augenhöhe mit den Topmannschaften der Liga, nach Platz zwei und Platz acht in den vergangenen Abbruchspielzeiten wäre eine Wiederholung dieser Platzierungen ein Erfolg.

Neuzugänge: Patrick Anstett (Trainer FV Ettlingenweier), Tim Lukas Bahnmeier (FC Nöttingen II), Marius Kronenwett, Noah Krätzel (beide FC Nöttingen U19), Darius Hurm, Eduard-Danut Severa (eigene Jugend).

Abgang: Yannick Rolf (Trainer SV Spielberg).

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