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Meinung

von Marius Bücher

Fußball-EM

Eine EM voller Symbolik, Widersprüche und Grenzerfahrungen ist zu Ende

Die EM ist vorbei, Italien ist Europameister. In Erinnerung werden aber auch viele Bilder bleiben, die außerhalb des Sportlichen liegen. Die EM war politisch wie noch nie und hat Grenzen gesprengt. Ein Kommentar von Marius Bücher

Italienischer Sommer: Die Squadra Azzurra feiert in Wembley den Gewinn des EM-Titels. Foto: Nick Potts/imago images

Das englische Elfer-Drama von Wembley lieferte die passende Pointe zu einer EM, die sich in keine Schablone pressen ließ. Europa erlebte ein Turnier voller Symbolik, Widersprüche und Grenzerfahrungen. Eines, das in dem einen Moment begeisterte, im nächsten verstörte. Die grenzenlose EM – sie wurde am Ende tatsächlich eine, die alle Grenzen sprengte.

Geographisch hatte dies ja System: Gestern St. Petersburg, heute München, morgen Baku – ein paneuropäisches Mammut-Event, durchgedrückt gegen jede Vernunft. Dass die wahnwitzige Ochsentour in Rom beginnt und in London endet, passt letztlich ins sportliche Drehbuch. Für die Italiener ist es der Auftakt zu einem „estate italiana“, einem italienischen Sommer, und für die Engländer heißt es am Ende „football’s coming home“.

Und wie er nach Hause kommt. Nach Luke Shaws trockenem Dropkick machen es die Three Lions im Endspiel zunächst auf die italienische Art, gehen giftig in die Zweikämpfe, verteidigen mit Herzblut.

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