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Grabenkämpfe statt Fußball

Hoffnung auf Neuanfang: Fußballexperten aus der Region zum Keller-Rückzug

Über das Beben an der DFB-Spitze macht man sich auch an der Basis Gedanken. Fußballfunktionäre aus Baden hoffen diesbezüglich auf einen Neuanfang. Ein früherer Mediendirektor des DFB spricht von einer „Tragödie“.

Vor dem Rückzug: Fritz Keller wird in Kürze das Amt des DFB-Präsidenten aufgeben. Zudem haben weitere Funktionäre ihr Ausscheiden aus der Führungsriege angekündigt. Foto: Arne Dedert/dpa

Seit Dienstagabend steht fest: Nach seinem Nazi-Vergleich wird Fritz Keller als DFB-Präsident nur noch wenige Tage im Amt bleiben. Der Freiburger ist nicht der einzige, der seinen Rückzug aus der Führungsriege des Deutschen Fußball-Bundes angekündigt hat.

Auch Generalsekretär Friedrich Curtius, Schatzmeister Stephan Osnabrügge und Vizepräsident Rainer Koch, der von Keller mit Nazi-Richter Roland Freisler verglichen worden war, werden früher oder später ihre Posten aufgeben.

Der aus Bretten stammende Gerhard Meier-Röhn, langjähriger Fernseh-Sportchef des Südwestrundfunks und von 2001 bis 2005 Mediendirektor beim DFB, hat zur Causa Keller eine klare Meinung. „Fritz Keller ist an den veralteten Strukturen des DFB gescheitert und hat sich dann mit seinem Vergleich von Koch mit Freisler den Dolch ins eigene Herz gestoßen. Das Ganze ist eine Tragödie“, sagt Meier-Röhn auf BNN-Nachfrage.

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