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Meinung

von Marius Bücher

Keller-Aus

Rückzug der DFB-Spitze ist ein Anfang: Weg zu einem echten Neubeginn ist weit

Fritz Keller hat noch einen letzten Sieg davongetragen: Nicht nur der DFB-Präsident, sondern auch seine Widersacher treten ab. Der Weg für einen Neunanfang ist frei. Doch damit dieser gelingt, muss beim DFB noch mehr passieren. Ein Kommentar von Marius Bücher.

Zum Rücktritt bereit: DFB-Präsident Fritz Keller macht den Weg frei für einen Neuanfang. Foto: Peter Hartenfelser/imago images

Längst war es nicht mehr um das Ob gegangen, sondern nur noch um das Wann und das Wie. Am Dienstagabend hat der Deutsche Fußball-Bund nun Fritz Kellers Bereitschaft zum Rücktritt vermeldet. Der 64-Jährige hat im Amt des DFB-Präsidenten einen letzten Sieg davongetragen, denn auch seine Widersacher in der heillos zerstrittenen Führungsriege haben ihren Rückzug angekündigt.

Es ist ein später Befreiungsschlag, den die leise Hoffnung auf einen Neuanfang begleitet. Doch der Weg dorthin ist noch weit und steinig.

Gerade einmal 20 Monate ist es her, da galt Keller noch als der große Hoffnungsträger. Als einer, der das Zeug dazu hat, einmal richtig aufzuräumen im mächtig angestaubten und von allerlei intransparenten Seilschaften geprägten DFB. Das kam nicht überall gut an.

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