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„Heute kann man darüber reden“ (37)

Als dem KSC durch Zufall ein Leit-Rolff zulief

Wolfgang Rolff bestritt 37 A-Länderspiele für Deutschland, feierte mit dem Hamburger SV den Meistertitel und triumphierte mit den Hanseaten im Pokal der Landesmeister, gewann mit Bayer Leverkusen den Uefa-Cup und wollte eigentlich schon aufhören mit dem Profifußball: Durch Zufall landete der Niedersachse beim Karlsruher SC, mit dem es danach aufwärts ging.

Fels in der Brandung: Wolfgang Rolff (links) im Uefa-Pokalspiel gegen Valencia, in dem der KSC am 2. November 1993 mit einem 7:0 europaweit für Furore sorgte. Foto: imago images

Vorne kurz, hinten lang. Seine Nackenmähne trug Wolfgang Rolff noch mit 32 voller Stolz übers Grün. Im Fußball der 1980er hatte der Vize-Weltmeister alles gesehen, fast alles erreicht. Zeit, um aufzuhören, dachte er. So zog Rolff am 15. Juni 1991 nach dem 2:2 mit Bayer Uerdingen bei den Bayern in der Gäste-Umkleide des Münchner Olympiastadions die Fußballschuhe aus und war sich sicher, dass es das war.

Warum eigentlich nicht KSC?

Einige Wochen später besuchte er seinen Freund Oliver Westerbeek, der sich auf seine zweite Saison mit dem KSC vorbereitete. Ob er nicht als Gast mit durch den Hardtwald laufen wolle, habe ihn der Co-Trainer Rainer Ulrich gefragt.

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