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„Heute kann man darüber reden“

Als KSC-Kicker Stephan „Steps“ Groß vor dem Kanzler-Besuch den Schaum auspackte  

Das Wildparkstadion wandelt sich. Die Kult-Stätte erlebte eine bewegte Geschichte. Und ist voller Geschichten mit echten Typen. Frühere Größen des Karlsruher SC verraten, wie es wirklich war. Damals, als noch keiner darüber reden konnte. Der Zeitgeist der 70er, 80er, 90er und 00er kickt mit.

KSC beim Kanzler: Auf dem Foto mit Helmut Kohl (vordere Reihe, Dritter von links) ist Stephan Groß in der vierten Reihe ganz links zu sehen. Foto: Werner Eifried/GES

Einmal war dem KSC für eine Audienz beim Kanzler kein Weg zu weit. Seine Profis reisten am 18. Juli 1984 aus dem Trainingslager in der Schweiz geradewegs nach Bonn. Als Hartmut Gössl, alias „Bussi“, das Team-Mobil in der Bundeshauptstadt abstellte, setzte darin die allgemeine Vorher-Nachher-Verwandlung ein.

Auf engstem Raum tauschten Fußballer und Betreuer ihre Trainingsanzüge gegen solche der mehr oder minder festlich-gedeckten Art von der heimischen Schrankstange. Krawatten wurden gebunden, Scheitel akkurat nachgezogen. Die Haarbürsten kreisten im Bus wie diverse Duftwässerchen.

Gleichbehandlung mit Waldhof-Buwe

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