Skip to main content

KSC-Serie, Teil 4

Als „Disco Dohmen“ war Rolf Dohmen schon Ende der 1970er in Karlsruhe stadtbekannt

Das Wildparkstadion wandelt sich. Die Kult-Stätte erlebte eine bewegte Geschichte. Und ist voller Geschichten mit echten Typen. Frühere Größen des Karlsruher SC verraten, wie es wirklich war. Damals, als noch keiner darüber reden konnte. Der Zeitgeist der 70er, 80er, 90er und 00er kickt mit.

Jacken-Geschäft: Geschäftsführer Manfred Amerell begleitet den in der Saison 1981/1982 beim 1:1 gegen Gladbach vom Platz gestellten KSC-Verteidiger Rolf Dohmen in die Katakomben. Foto: imago

Als „Disco Dohmen“ war Rolf Dohmen schon Ende der 1970er in Karlsruhe stadtbekannt, Zeitzeugen behaupten:„berüchtigt“. Hart verdient hatte sich der nachtaktive Fußballer sein Image.

KSC-Trainer Rolf Schafstall schmeckte das und auch etwas anderes nicht am forschen Rheinländer. So beklagte sich der „Schleifer alter Schule“ bei Dohmens Eltern darüber, dass ihr Sohn zuweilen mit geleerten Bierkästen im Porsche auf dem Trainingsgelände vorfuhr. Der Rolf sei alt genug und könne „mit seinem Bier machen, was er will“, blitzte Schafstall bei Dohmens Vater ab.

Als der Verteidiger mit dem KSC 1980 in der Relegation mit Rot-Weiß Essen in die Bundesliga aufstieg, traf auch das besagten Schafstall schwer - er war zwischenzeitlich der Trainer der Unterlegenen von der Hafenstraße.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang