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Partie gegen Osnabrück auf der Kippe

Corona-Chaos: KSC-Trainer Eichner hofft auf etwas Normalität – und einen Heimsieg

Die vergangenen Tage waren sehr aufregend beim KSC. Noch ist unklar, ob das Heimspiel am Samstag gegen den VfL Osnabrück stattfindet. Doch wenn, dann wollen die Badener einen Heimsieg einfahren.

Ein Corona-Fall sorgt bei KSC-Cheftrainer Christian Eichner im Vorfeld des Heimspiels gegen Osnabrück für viele Gedankenspiele. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Die Vorbereitungen auf das nächste Pflichtspiel hätte aus Sicht von Christian Eichner sicher deutlich ruhiger zugehen können. Doch bevor die Zweitliga-Fußballer des Karlsruher SC an diesem Samstag um 13 Uhr im heimischen Wildparkstadion auf den VfL Osnabrück treffen, beherrschte das Thema Corona die Schlagzeilen.

Ein entdeckter Fall im Kader warf zuletzt einiges durcheinander.

Cheftrainer Eichner erklärte am Donnerstag auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem 27. Spieltag: „Wie man sich sicher vorstellen kann, haben wir keine normale Trainingswoche hinter uns.“

Nach Corona-Fall: Auch am Donnerstag fällt Training aus

Erst am Vormittag hatten die Badener kurzfristig die angesetzte Trainingseinheit als Vorsichtsmaßnahme ausgesetzt. „Ich bin aber frohen Mutes, dass wir morgen das Abschlusstraining absolvieren können und am Samstag dann spielen“, führte Eichner am Donnerstag aus und zeigte sich hier optimistisch.

Neben dem positiv getesteten Philip Heise, der sich in den kommenden Tagen in häuslicher Quarantäne befindet, fehlt dem KSC am Samstagnachmittag im Duell mit dem Tabellen-16. auch Dirk Carlson (Ermüdungsbruch) und damit ein zweiter etatmäßiger Linksverteidiger.

Kevin Wimmer dürfte damit zu seinem nächsten und damit vierten Einsatz im KSC-Trikot kommen. Auch Babacar Guèye muss pausieren, nachdem er sich im Testspiel gegen Drittligist 1. FC Kaiserslautern am Sprunggelenk verletzt hat.

KSC-Trainer Eichner hat weiterhin die 50 Punkte im Blick

Die normale Arbeit von Eichner und seinem Trainerteam für ein Pflichtspiel ist auch die Vorbereitung auf den Gegner. Im Fall von Osnabrück ist das nicht ganz so einfach, da die abstiegsbedrohten Niedersachsen Anfang März den Trainer gewechselt hatten. Zwei Spiele absolvierte der VfL bislang unter Markus Feldhoff, holte dabei einen Punkt.

In der Länderspielpause konnte der neue Coach nun aber vielleicht die eine oder andere neue Stellschraube drehen und den KSC damit überraschen. Immerhin ist der VfL angesichts von drei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer beim Tabellenfünften in Karlsruhe fast schon zum Punkten verdammt.

Trotz aller Widrigkeiten hat Eichner ein klares Ziel mit seiner Mannschaft. Sollte das Spiel am Samstag stattfinden, dann will der KSC seine kleine Ergebnis-Durststrecke beenden und den ersten Heimsieg seit Ende Januar einfahren, „um der 50-Punkte-Marke ein Stück näher zu kommen“, wie es Eichner formulierte.

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