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Bormuth und Fröde in Isolation

Ligaspiel des KSC gegen die Würzburger Kickers soll wie geplant stattfinden

Zwei Spieler der Franken mussten sich nach positiven Corona-Tests in Isolation begeben. Auch beim KSC gibt es einen Fall. Nach weiteren Tests ist klar: Im Wildpark kann angepfiffen werden.

In Zeiten der Maske: Das Corona-Thema lässt den Karlsruher SC auch nach Ende der 14-tägigen Mannschafts-Quarantäne nicht los. Foto: Markus Gilliar/GES

Die für Freitagabend, 18:30 Uhr, angesetzte Zweitliga-Partie zwischen dem Karlsruher SC und den Würzburger Kickers soll wie geplant stattfinden. Das erklärte KSC-Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer am Freitagvormittag. Nach positiven Corona-Tests hatten sich zwei Spieler der Franken in Isolation begeben. Das Spiel stand auf der Kippe.

Nun gab der Verein auf seiner Facebook-Seite Entwarnung. „Die gestern zusätzlich anberaumten PCR-Tests aller Spieler sind negativ. Daher findet die Partie unserer Kickers heute Abend beim Karlsruher SC gemäß Spielplan statt“, teilte der Verein mit.

Für den Karlsruher SC ist es die erste Partie nach der zweiwöchigen Quarantäne-Pause. Zuvor hatte es bei der Mannschaft mehrere positive Corona-Tests gegeben. Im Laufe des Donnerstags war im Wildpark zudem ein weiterer Corona-Verdachtsfall aufgetreten. Bei einem Mitglied des Funktionsteams war der an jedem Trainingstag obligatorische Schnelltest positiv ausgefallen, wie Oliver Kreuzer den BNN bestätigte. Durch das Ergebnis des PCR-Tests erhärtete sich der Verdacht.

KSC vorerst ohne Bormuth und Fröde

Die Mannschaft der Karlsruher ging um 10 Uhr zum Anschwitzen auf den Platz im Jugendstadion. Beim KSC fehlten am Freitagmorgen erneut Innenverteidiger Robin Bormuth und Mittelfeldspieler Lukas Fröde. Wie KSC-Mannschaftsarzt Marcus Schweizer auf BNN-Nachfrage erklärte, befänden sich die beiden Spieler in Isolation, da sie am Mittwoch zum später positiv getesteten Betreuer Kontakt gehabt hätten.

Kreuzer hatte am Donnerstag noch angegeben, dass Bormuth und Fröde aufgrund von muskulären Problemen nicht mit der Mannschaft trainiert hatten. Am Freitagvormittag fehlte nun auch Angreifer Babacar Guèye, der die Einheit am Donnerstag kurz vor Schluss abgebrochen hatte.

Mitglied des KSC-Betreuerstabs positiv getestet

Als letzte Ungewissheit blieb vor Anpfiff zunächst noch, welche Haltung das Gesundheitsamt Karlsruhe dazu einnimmt, dass ein Mitarbeiter des KSC-Betreuerstabs zwischenzeitlich per positiven PCR-Test als Corona-Fall bestätigt wurde. Wie Schweizer am Freitagmittag erklärte, werde die Partie am Abend aber definitiv angepfiffen.

Das Spiel des KSC am Abend ist das erste seit der 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück am 3. April. Anschließend musste die Mannschaft der Karlsruher auf Anordnung des Gesundheitsamtes in der Folge einer Covid-Infektion zwei Wochen in häuslicher Quarantäne zubringen. Seit Mittwoch stehen die Spieler wieder im Training.

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