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Umstrittener Hype

Das Netz reagiert auf die Face App

Facebook hat mit der „Face App“ eine kostenlose App für Android und iOS veröffentlicht, mit der die Nutzer sehen können, wie sie im Alter aussehen. Sie hat schon mehrere Millionen Nutzer und zählt zu den beliebtesten Apps in Deutschland.

Die KSC-Mannschaft in der Face-App: Die Spieler sind älter, die Trainer und Funktionäre sind jünger geworden. Foto: Face App

Facebook hat mit der „Face App“ eine kostenlose App für Android und iOS veröffentlicht, mit der die Nutzer sehen können, wie sie im Alter aussehen. Sie hat schon mehrere Millionen Nutzer und zählt zu den beliebtesten Apps in Deutschland. Zahlreiche Persönlichkeiten haben die Anwendung begeistert ausprobiert und sind damit digital gealtert.

Auch jüngere Aufnahmen oder Veränderungen mit Bärten, Frisuren oder Make-up sind möglich. Manche Nutzer verändern zudem ihr Geschlecht oder ihren Stil und teilen die Bilder danach bei Facebook, Instagram oder Twitter.

Promis lieben die App

Hier ein paar Beispiele: Der ehemalige KSC-Torhüter Dirk Orlishausen sieht mit weißen Haaren und Bart etwa so aus.

Cem Özdemir, der Stuttgarter Bundestagsabgeorndete, würde 2033 laut der App und seinem Twitter-Beitrag folgendermaßen aussehen.

2033: Mein Gesicht beim ChampionsLeague Finale gegen #Liverpool als der Schiedsrichter in der 90.Minute einen Elfer gegen uns gibt. 😭 👎 💀

Ein Leben lang ⚪️ 🔴💪 #FaceApp pic.twitter.com/BwI4cD7Sax

— Cem Özdemir (@cem_oezdemir) July 17, 2019

Eine starke Veränderung auch bei KSC-Stürmer Marco Djuricin: Der von Grasshoppers Zürich in den Wildpark gewechselte Spieler verändert sich im Alter möglicherweise wie auf dem Bild rechts. Ob er dann auch noch so gut Tore schießen kann?

KSC-Stürmer Marco Djuricin aktuell und gealtert mit der Face App. Foto: GES

Auch bei der gesamten Mannschaft gibt es ein paar interessante Veränderungen: Ob die KSC-Elf auch als Alt-Herren-Team auflaufen wird, ist ungewiss.

Die KSC-Mannschaft in der Face-App: Die Spieler sind älter, die Trainer und Funktionäre sind jünger geworden. Foto: Face App

Der Fußballclub Hertha BSC macht ebenfalls mit und hat die Bildbearbeitungsapp getestet.

Alte Dame, Alte Dame, Hertha BSC 🎵💙

Wer hat sich am besten gehalten? 😛👴🏿👴🏽👴🏼👴🏻 #Grandpas #AlteDame #FaceApp #hahohe pic.twitter.com/yYqJFk8woo

— Hertha BSC (@HerthaBSC) July 17, 2019

Humorvolle Auslegungen

Manche Nutzer veröffentlichen die Fotos und haben dazu humorvolle Anmoderationen…

2033: Mein Gesicht beim ChampionsLeague Finale gegen #Liverpool als der Schiedsrichter in der 90.Minute einen Elfer gegen uns gibt. 😭 👎 💀

Ein Leben lang ⚪️ 🔴💪 #FaceApp pic.twitter.com/BwI4cD7Sax

— Cem Özdemir (@cem_oezdemir) July 17, 2019

… und vergleichen sich zum Beispiel mit Promis.

Hab jetzt auch mal die #FaceApp benutzt - so seh ich also mit 50 aus: pic.twitter.com/BUaLlKWlXi

— Rebel (@rebel_berlin) July 17, 2019

Kritiker-Stimmen nehmen zu

Nicht jeder findet die App toll, einige Nutzer haben Bedenken wegen des Datenschutzes. Schon im Januar war bei der #10YearChallenge Kritik laut geworden, dass Facebook einfach nur Daten abgreifen wollen würde.

Bei der #FaceApp werden Fotos in eine Cloud geladen. Was über die Ausgabe an den Nutzer mit den Bildern geschieht, ist nicht bekannt. Bei der #10YearChallenge widersprach Facebook ein Eigeninteresse zu verfolgen.

Einige finden die App schlichtweg unnötig. Viele sagen, dass sie nichts posten werden.

Ich werde nix posten mit der #FaceApp da ich kein IPhone habe, finde das auch unnötig.

— Chris (@FlipKlimm) July 17, 2019

Andere nehmen es mit Humor und machen darüber bereits Witze.

Wenn #FaceApp dir mitteilt, dass du hässliche bist. 😂😂 Kommt bei mir bei jedem Gesichtsbild 🤦‍♀️ pic.twitter.com/FPW96UOzMc

— Sonderbeauftragte für Mittelfingerangelegenheiten™ (@Grinsekatze16) July 18, 2019

Zum Teil gehen diese allerdings etwas zu weit.

Ich irgendwann in weiter oder naher Zukunft 👍🏻 Mein Beitrag zu der dummen #FaceApp 😎 pic.twitter.com/D5ib1X6UNc

— Vlaandi (@Vlaandi) July 17, 2019

Hinweis: Bei allen Apps bei denen der Nutzer eigene Daten wie etwa Fotos zur Verfügung stellt, ist Vorsicht geboten. Die Anwender geben oftmals Daten von sich preis und wissen nicht, wo diese landen. Weitere Informationen zu dem Thema gibt es auch hier .

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