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Kommentar zum Spiel in Osnabrück

Das späte Comeback des KSC ist kein Zufall

In Osnabrück sieht es für den KSC lange nach der fünften Saisonpleite aus. Dass es anders kommt, ist kein Zufall. Auf dem Platz steht inzwischen eine Mannschaft, die bedingungslos an sich glaubt.

Einheit auf dem Platz: Der KSC um Dominik Kother, Philipp Hofmann und Babacar Guèye (von links). Foto: Marvin Ibo Gngr GES/Marvin Ibo Gngr

Mit Serien kennt sich der Karlsruher SC in dieser Saison ja aus. Zum Start in die Spielzeit verloren die Blau-Weißen, den Pokal eingeschlossen, viermal am Stück und blieben dabei jeweils torlos. An jene Wochen sah sich Trainer Christian Eichner am Samstag kurzzeitig erinnert, als in Osnabrück die fünfte Saisonpleite drohte. Dass diese ausblieb und stattdessen der vierte Dreier in Folge gelang, ist kein Zufall.

An der Bremer Brücke lief längst nicht alles rund beim KSC. Vorne fehlten zunächst die zündenden Ideen, hinten lud man den Gegner bei einem an sich harmlosen Freistoß zur Führung ein. Doch auf dem Platz steht längst eine andere Mannschaft als zu Rundenbeginn. Eine, die nicht mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten hadert.

Eine, die bedingungslos an sich und ihre Offensivqualitäten glaubt. Eine, die sich das Glück nicht nur verdienen, sondern es zur Not auch erzwingen will. Genau dies taten Philipp Hofmann und Co am Samstag. Dass sich in Dominik Kother und Babacar Guèye dabei zwei Einwechselspieler Scorerpunkte verdienten, passt ins Bild. Die zweite Reihe macht Druck und ist in der Lage, in die Bresche zu springen, wenn die erste Elf nicht weiterkommt.

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Bei aller Euphorie angesichts der historischen Erfolgsserie ist der KSC gut beraten, demütig zu bleiben. Vor Weihnachten wartet ein kniffliger Dreierpack. Und nur wenn Eichners Truppe den Trend der vergangenen Wochen bestätigt, bleibt sie in dieser engen Liga der Gefahrenzone weiter fern.

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