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„Heute kann man darüber reden“ (30)

Die „Hand vom Unterland“ war für den KSC einmal sehr wichtig

Zehn Jahre bevor Diego Maradona bei der WM 1986 mit einem irregulären Handtor zuschlug, trug sich im WiIdpark eine artverwandte Mogelei zu. „Die Hand vom Unterland“ kann heute darüber reden – augenzwinkernd.

Duelle mit Weltmeistern: Martin Kübler (rechts) stört im Bundesligaspiel des KSC gegen Gladbach am 14. Mai 1977 den ballführenden Rainer Bonhof. Foto: imago images

Flugkopfball. Tor. Klasse Ding. Rudi Kargus im HSV-Tor protestierte nicht, der Schalker Schiri Manfred Wichmann auch nicht. 2:2. Dabei war es am 15. Mai 1976 die „Hand vom Unterland“, die dem Bundesligaspiel im Wildpark eine für den KSC wichtige Wende gab, und, ja, Martin Kübler legte noch den 3:2-Siegtreffer nach.

Nicht ohne Augenzwinkern zieht sich der Heilbronner bis heute auf die Tatsachenentscheidung zurück. „Wenn der Schiedsrichter zum Mittelkreis zeigt, ist es Tor. Also war’s ein schöner Flugkopfball“, sagt „Batze“ Kübler und lacht. Mit dem Sieg am 31. Spieltag stand praktisch fest, dass der KSC in der Bundesliga blieb.

Fast auf den Tag genau ein Jahr später traf Kübler auch am Bökelberg. KSC-Masseur Carlo Japke habe ihm davor „ein Tablettle“ in die Hand gedrückt. „Man hatte gemeint, wenn man sich dopt, wird man besser.

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