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Eintracht Frankfurt eine Nummer zu groß

„Ein toller Tag“: Frauenteam des KSC soll an besonderem Pokal-Erlebnis reifen

Wer nach einer 0:8-Niederlage mit den Fans feiert, der hat entweder Humor oder gute Gründe. Für die Spielerinnen des KSC gilt Letzteres. Das Pokal-Duell mit Eintracht Frankfurt werden die nicht so schnell vergessen.

Besondere Begegnung: Melissa Zweigner-Genzer forderte mit dem Karlsruher SC das Bundesliga-Topteam von Eintracht Frankfurt mit Laura Störzel. Foto: Helge Prang/GES

Die Szenen, die sich im Grenke-Stadion am Samstag um kurz vor vier zutrugen, waren auf den ersten Blick keine ungewöhnlichen. Soeben war ein Fußballspiel zu Ende gegangen und die Protagonisten auf dem Rasen taten das, was man dann eben so tut.

Die einen versammelten sich in einem Kreis und besprachen die vorangegangenen 90 Minuten, die anderen liefen auf die Tribüne zu und reckten dabei immer wieder die Arme in die Luft. In diesem Fall war dies allerdings durchaus bemerkenswert, denn die jungen Frauen in La-Ola-Laune hatten eben jenes Spiel gerade mit 0:8 (0:4) verloren.

Die Erklärung dafür, dass den Fußballerinnen des Karlsruher SC trotz ihrer deutlichen Niederlage im Pokal-Duell mit Eintracht Frankfurt nach Feiern zumute war, hatte kurz zuvor Holger Siegmund-Schultze geliefert. Es sei weniger um das sportliche Ergebnis gegangen, führte der KSC-Präsident aus, sondern „um die Tatsache, dass die Frauen heute mal im Mittelpunkt standen“. Und insofern sei es „ein toller Tag für die Mannschaft“ gewesen.

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