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Gastspiel mit Darmstadt 98

Früherer KSC-Profi Bader freut sich bei Rückkehr in den Wildpark nicht nur auf die Ex-Kollegen

Für Matthias Bader ist das Spiel beim KSC am Sonntag ein ganz besonderes, schließlich kehrt der Profi von Darmstadt 98 in seine Heimat zurück. Im Interview erzählt der gebürtige Pforzheimer, warum er sich Spiele des KSC noch immer gerne anschaut.

Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Matthias Bader tritt mit Darmstadt 98 am Sonntag beim Karlsruher SC an. Foto: Florian Ulrich/imago images

Matthias Bader (23) ist einst beim Karlsruher SC vom talentierten Jugendspieler zum Profi gereift. Am Sonntag kehrt der gebürtige Pforzheimer mit Darmstadt 98 in den Wildpark zurück. Der Rechtsverteidiger freut sich dabei auf ein Wiedersehen mit den früheren Kollegen und auf einen ersten Blick auf die werdende Arena, wie er im Interview verriet.

Herr Bader, am Sonntag kehren Sie mit Darmstadt 98 in den Wildpark zurück. Wie groß ist die Vorfreude?
Bader

Sehr groß. Ich habe da schließlich mein halbes Leben verbracht. Besonders gespannt bin ich auf die veränderte Kulisse, die habe ich noch gar nicht in echt gesehen. Und ich freue mich auf die früheren Kollegen. Lorenz, Gordon, Thiede, Wanitzek, Pisot fallen mir da spontan ein. Am Spieltag selbst kann ich wegen Corona leider keine Bekannten oder Verwandte treffen. In der Hinsicht habe ich mir meine Rückkehr schon ein bisschen anders vorgestellt.

Für Darmstadt stehen nach fünf Spielen ein Sieg, drei Unentschieden, eine Niederlage und somit Platz elf zu Buche. Zufrieden?
Bader

Wir sind dahingehend zufrieden, als dass wir immer mehr Inhalte des Trainers umsetzen können und auch gute Spiele gezeigt haben. Mit der Punktausbeute können wir aber nicht zufrieden sein. Die drei Spiele, die wir unentschieden gespielt haben, hätten wir alle gewinnen können. Die haben sich teilweise eher wie Punktverluste angefühlt. Aber fußballerisch sind wir auf einem guten Weg. Die Punkte werden und müssen dann von alleine kommen.

Und wie war Ihr persönlicher Saisonstart? Sie haben zweimal von Beginn an gespielt, wurden einmal eingewechselt und haben zweimal gar nicht gespielt.
Bader

Nach meinem Wechsel im Januar hatte ich genau wie die Mannschaft ein erfolgreiches halbes Jahr. In der Vorbereitung war ich dann lange verletzt, deshalb freue ich mich über die bisherigen Einsatzminuten. Gegen Osnabrück am Mittwoch war das wegen der Belastung vorher so ausgemacht, dass ich nicht spiele. Das war absolut okay. Dafür hoffe ich, dass ich am Sonntag auf dem Platz stehe.

Mit einem Sieg würde der KSC in der Tabelle an Darmstadt vorbeiziehen. Wer steht am Ende der Saison weiter oben?
Bader

Natürlich hoffe ich, dass wir das sind. Schön wäre es, wenn beide über dem Strich landen würden. Generell schaue ich mir die Spiele des KSC gerne an, weil das ein Stück Heimat für mich ist. Und ich freue mich immer, wenn sie gewinnen – außer eben, wenn sie gegen Darmstadt spielen.

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