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Nach 3:0 am Millerntor

Für Thiede war der Sieg in Hamburg auch ein Befreiungsschlag gegen flachsende KSC-Kollegen

Der erste Auswärtssieg hebt die Laune beim Karlsruher SC. Das 3:0 (1:0) über den FC St. Pauli war für KSC-Trainer Christian Eichner das Ergebnis des „ehrlichen und bodenständigen“ Zweitligafußballs seiner Mannschaft.

Schuss ins Glück: Karlsruhes Rechtsverteidiger hält in der vierten Spielminute am Millerntor einfach mal drauf und verschafft seiner Mannschaft damit den perfekten Start. Foto: Marvin Ibo Güngör/GES

Die Anzeigetafel über dem Marathontor, hinter der sich in der Ferne die schwungvolle Silhouette der Elbphilharmonie abzeichnete, dokumentierte nach Abpfiff eines mäßigen Zweitligaspiels die 0:3(0:1)-Schmach der Heimelf nur noch kurz. Schnell stellte die enttäuschte Stadionregie des FC St. Pauli die Anzeigetafel aus.

Auf die effektiven und verdienten Gewinner des Karlsruher SC, die zu denkbar günstigen Zeitpunkten mit den Torschützen Marco Thiede (4.), Jérôme Gondorf (50.) und des herausragenden Philipp Hofmann (76.) zugeschlagen hatten, wartete eine achtstündige Busrückreise nach Karlsruhe, bei der die Fröhlichkeit mit zwischen den Sitzen Platz nahm.

„So ein Auswärtssieg vor der Länderspielpause, der fühlt sich einfach sehr, sehr gut an. Deswegen nehmen wir ihn mit der Blickrichtung, dass wir in zwei Wochen in Braunschweig wieder auswärts ran müssen, sehr gerne mit“, sagte KSC-Trainer Christian Eichner, der einen „perfekten Verlauf“ und „Tore zum richtigen Zeitpunkt“ gesehen hatte. Der KSC (15.) tauschte durch seinen ersten Auswärtssieg den Tabellenplatz mit den nun vorletzten Hamburgern.

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